Projekt

Project Projecto


Umsetzung durch die beteiligten Künstler und Botschaft: Wir haben auf unserer gesamten Reise  immer gleichzeitig mehrere Rolleinwände von 10 m Länge  und 1,60 m Höhe mitgeführt. Außerdem  hat uns der Schweizer Farbenhersteller Lascaux  eine reiche Auswahl an Acrylfarben zur Verfügung gestellt, die neben Pinseln, Spachteln, Rollen und anderen Materialien mitgeführt wurden. Die Künstler hatten lediglich ihre Kreativität auf die Leinwand zu bringen. Vorgaben gab es keine. Es durfte gegenständlich oder abstakt gemalt werden. Wir akzeptierten lediglich keine Gewalt verherrlichende oder rassistisch anmutende Kunst auf unserer Leinwand.
Positiv anzumerken ist, dass wir diesbezüglich nicht einmal intervenieren mussten.
Ursprünglich war angedacht, den Künstlern einen „Leitfaden“ mit Bleistift vorzugeben. Dies funktionierte genauso wenig, wie das Verbergen der vorangegangenen Werke für den jeweils aktuell malenden Künstler. Sehr bald ließen wir davon ab. Die Künstler waren neugierig auf die Werke ihrer „Vorgänger“. Man kann der Leinwand entnehmen, dass es uns gelungen ist, die Vielfalt der Kulturen  in einem Bild zu vereinen.  Künstler  verschiedenster Kulturen, Arme und Reiche,  indigene Völker aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Künstler mit körperlichen Beeinträchtigungen,  Kinder und Hobbykünstler haben letztendlich zum Erfolg unseres grenzüberschreitenden Projektes beigetragen.
Mit Freuden nehmen wir zur Kenntnis, dass Künstler der verschiedenen Länder untereinander Kontakt aufgenommen haben, sich in Netzwerken verbinden, sich da austauschen und sich gegenseitig zu Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen.
„Mission erfüllt“ könnte man fast sagen.  Ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung ist uns gelungen. Dennoch wollen wir über den Verkauf dieser Werke noch einen Beitrag für eine „bessere Welt“ leisten, nicht nur ideell sondern auch materiell.

Künstler/artist/artista Vita Bild/painting/pintura
11.04.2012 – Der Anfang ist gemacht. Die Gruppe “Umbra” die schon über 15 Jahre ins Atelier von Mariana kommt um wöchentlich gemeinsam einige Stunden entspannt zu malen, durfte nach einer ausführlichen Einweisung zum Projekt die ersten Pinselstriche auf die Rollleinwand bringen. Die “PanAmericanArte” hat also im kleinen Atelier an der Prüfeninger Strasse begonnen. Die “treuen” Malschüler zeigen stolz ihr Werk auch als Ausdruck dessen, was sie in den vergangenen Jahren alles gelernt haben. Im Bild links (von li.) Katrin Bujak, Barbara Englberger, Mariana Steiner, Brigitte Waltl, Renate Foeckler und Herbert Bauer
24.04.2012 – Die Schüler der B2 am Blindeninstitut Regensburg, mit denen Mariana die vergangenen Jahre arbeiten durfte, haben sich “zum Abschied” ihrer Lehrerin mit Begeisterung am Malen beteiligt. Für Mariana war es ein “muss” – “Ihre” Kinder im Projekt mit einzubinden. Sie waren alle voll bei der Sache und freuten sich über Ihren gelungenen Beitrag. Wir sehen am rechten Bild (von li.) Dominik, Mariana, Alexandru, Marco, Roman, Fachlehrerin Kerstin und Anna wie sie ihr fertiges Kunstwerk noch mal präsentieren.
04.05.2012 – Obwohl gerade die Produktion der aktuellen Sonntagszeitung lief und es da in den Redaktionen immer hoch her geht, nahmen sich die Mitarbeiter der Blizz-Redaktion Zeit, was durchaus keine Selbstverständlichkeit ist, unser Projekt zu unterstützen. Voller Elan gingen Sie ans Werk, inspiriert auch von der aktuellen Nachrichtenlage. Und so brachten Sie ihre “emotionelle Lage” auf die Leinwand. Sportberichterstatter Mario Hahn hatte nur das bevorstehende und entscheidende Spiel über den Aufstieg “seines” SSV Jahn Regensburg im Kopf, was er dann auch zum Besten gab. Danke! für Euere Beteiligung an Kathrin Kammermeier, Melissa Shifler, Konstanze Welck-Bayer, Manfred Reinsfeld und Mario Hahn.
11.05.2012 – Lynn Misner, eine junge Malerin aus Lunenburg/Nova Scotia war die erste Künstlerin, die sich spontan bereit erklärte, mit an unserem Projekt zu malen. Der Sprung nach “Übersee” ist gemacht. Wir haben Sie in Ihrem Atelier angesprochen und nachdem sie sich auf unserer Homepage informiert und mit Ihrem Freund Stephen Ernst, einem Fotografen im gleichen Haus besprochen hatte, brachten wir unsere Rollleinwand in Ihr hübsches Atelier im Powerhouse, wo sie sogleich mit Ihrer Arbeit begann. Zwei Stunden später konnten wir Ihren Beitrag bewundern. Mehr über Lynn Misner ist zu erfahren unter:http://www.powerhouseart.ca/
20.05.2012 – Marilyn Pittman aus Hay Cove/New Foundland trafen wir bei den Wikinger-Stätten von L`anse aux Meadows, als sie gerade am Sonntagmorgen joggen war. Sie lud uns ein zu Ihrem Haus “Marilyn´s Hospitaly Home” einem Bed & Breakfast - Haus direkt am Meer in Hay Cove. Sie zeigte uns stolz eine Dankesurkunde vom norwegischen König Harald V und Königin Sonja, die 2002 bei Ihr waren. Mit Begeisterung beteiligte sie sich an unserem Projekt. Sie lud uns ein, vor Ihrem Haus direkt am Meer mit herrlichem Blick auf den vorbeiziehenden Eisberg zu stehen.Zum Abschied schenkte sie uns Elchfleisch und Fisch als Verpflegung für die nächsten Tage.
31.05.2012 – Manjit Singh Chatrik, ein Künstler der mit Leidenschaft in den tiefen des Lebens forscht und diese Offenbarungen durch seine Malerei ausdrückt, wie er uns selbst erzählt. Er lebt seit 17 Jahren in Kanada und kommt ursprünglich aus Neu Delhi in Indien, wo er 1947 geboren wurde. Obwohl er von seiner Familie nicht unterstützt wurde, schaffte er mit Hilfe eines Stipendiums 1972 den Abschluss eines Werbegrafikers an der “Dehli College of Art” Seine Malerei, überwiegend in Aquarelltechnik, übte er in namhaften Ateliers in Nordamerika aus. Heute lebt er in Montreal und malt und verkauft seine Werke in der Altstadt von Montreal, Rue Ammable, wo wir Ihn auch getroffen haben. Mehr zum Künstler unter: www.chatrikart.com
04.06.2012 – Lyette Fortin lebt mit Ihrem Mann Wolfgang, einem echten Oberpfälzer, auf Ihrem abgelegenen, idyllischem Hof, der von irischen Auswanderern vor über 150 Jahren gebaut wurde, in L’Ange-Gardien/Québec. Mitten im Grünen, mit Pferd, Esel, Hund, Schafen und Hühnern eine halbe Stunde von Ottawa entfernt. Sie bezeichnet sich als “French-Canadian” mit Irokesenblut und arbeitete lange Jahre als Architektin für das kanadische Parlament für den Erhalt und die Konservierung von kanadischem Kulturgut. Ihre Passion ist die Natur und natürlich die Architektur. Sie hat als Co-Autorin auch schon ein Buch geschrieben mit dem Titel “Our Architectural Anastry”. Beide haben sich der Natur verschrieben und genießen sowohl die Abgeschiedenheit als auch die kulturellen Vorzüge der ca. 60 km entfernten Hauptstadt Ottawa.
13.06.2012 – In Wikwemikong auf Manitoulin Island wären wir schon fast wieder frustriert weitergefahren, als wir am Ortsrand das Schild vom ZAAWMIKNAANG Native-Laden sahen und sofort in den Hof fuhren. Zunächst begrüßte uns der Sohn der Inhaber Arnold Norman Yellowman. Wir erklärten ihm unser Anliegen und er fand die Idee mit uns zu malen gut. In kürzester Zeit wurde daraus ein Familien-Event. Sein Vater Red Willow kam gerade von Augenarzt und übernahm sofort die Regie. Auch Gabby Solonas, eine Freundin, die gerade Ihren Urlaub hier verbringt war sofort mit dabei. Nach ausgiebiger Beratung war das Motiv – die nicht dokumentierte Geschichte der Anishinabe – Native People und die Natur und deren Zerstörung von den Dreien auf die Leinwand gebracht. Am Nachbartisch haben die Kinder gemalt, sie wollten auch mit dabei sein und gaben ihr Bestes und alle hatten viel Spass dabei. Siehe auch: www.ZAAWMIKNAANG.ca
14.06.2012 – Ann Beam eine renommierte Künstlerin, die in ihrem selbstgebauten Lehmhaus in M´chigeeng auf Manitoulin Island lebt und arbeitet, war von unserer Idee sofort begeistert, als wir sie auf Ihrem idyllischem Anwesen besuchten. Wir hatten Ihre Bilder zuvor in einer kleinen Galerie in der Nähe Ihres Wohnortes entdeckt und Matthew der Galerist verriet uns, wo sie genau wohnt. Ihr Mann Carl Beam, war der erste “First Nation” Künstler, dessen Werke in der Nationalgalerie von Ottawa ausgestellt wurden und inzwischen weltbekannt ist. Auch Ann´s Werke sind weit über Kanadas Grenzen hinaus bekannt und begehrt. Es war uns eine große Ehre, dass sie sich mit Ihrem Bild “New vision equals new world” an unserem Projekt beteiligt. Mehr über Ann erfahren Sie unter: www.neonravenartgallery.com
30.06.2012 – Elizabeth Wagar aus Prince George/Britisch Columbia, die lieber Liz genannt werden möchte besucht noch die D.P.Todd High School in Prince George. Dort hat sie 2011 bereits den Art Award der Schule abgeräumt. Nichts außergewöhnliches für sie, schließlich möchte sie ja nach der High School die Art School besuchen, was, bereits Ihr älterer Bruder in Vancouver macht. Nur das reicht Ihr nicht, sie hat konkrete Vorstellungen und Ziele – Sie möchte in Kyoto/Japan studieren, wo die Pokémons zuhause sind, denn von dieser Art Kunst wird Sie inspiriert, wie Sie sagt und wie man auch an Ihrem Werk sehen kann.
01.07.2012 – Julia Whittaker aus Prince George/British Columbia. Die “Garagenmalerei” bei Kathyund Bruce wurde fast zum “Event”. Am Sonntagvormittag des “Canada Day” kamen mehrere Freunde und die lokale Presse, um das Projekt PanAmericanArte kennen zu lernen. Auch Julia, eine Lehrerin für Kunsthistorik am College of New Caledonia war sofort bereit, sich daran zu beteiligen. Sie kam mit 10 Jahren von Holland nach Kanada und lebt nun schon über 15 Jahre hier in Prince George. Wie uns die Van Gogh begeisterte Künstlerin erzählte, liebt sie reisen, lesen und singen und hat seit ihrem Studium nicht mehr gemalt. Wir haben ihr das Malen wieder schmackhaft gemacht, wie sie uns weiter verrät. Schließlich sagt sie: “Art is an universell language and brings people together”
21.07.2012 – Auf dem Art Festival in Inuvik waren auch Myrna Button und Patricia Baker vertreten. Die Schwestern haben seit fünf Jahren regelmäßig einen gemeinsamen Stand auf dem Festival. Während Patricia in Calgary in der Gasindustrie arbeitet und dort lebt und auch künstlerisch aktiv ist, wohnt Myrna schon seit über 40 Jahren in Inuvik. Sie war schon da, als noch keine Straße hierher führte, nur dreimal die Woche ein Versorgungsflugzeug kam. Sie arbeitet mit Ihrem Mann zusammen als eine Art Archivistin und hält die lokale Geschichte der Region fest. Myrna malt seit über 10 Jahren und töpfert auch gerne. Bevorzugt malt sie in Aquarell und Acryl. Inspiriert wird sie von der hiesigen Landschaft und von den Hunden, mit denen sie auch lange Zeit gearbeitet hat. Ihre Schwester Patricia lies sich von ihr begeistern und kam so zum Malen. Beide bevorzugen die abstakte Malerei. Während Myrna nur zuhause ausstellt und verkauft, stellt Patricia in Galerien in Calgary aus und malt dort auch im Artist Collective „ab-strakt 373“ im Alberta College of Art and Design „acad“. Mehr Infos unter: www.patriciabaker.ca
21.07.2012 - Ebenfalls auf dem Art Festival in Inuvik vertreten und in vielen Workshops eingebunden war die Künstlerin Diane Boudreau. Ursprünglich arbeitete sie Architektin , bis sie sich entschloss, sich ganz der Kunst zu widmen. Sie ist auch schon zum 5. Mal in Inuvik beim Festival vertreten. Sie lebt und arbeitet in Yellow Knife und stellt hauptsächlich dort und in den Nordwest Terretories aus, bzw. gibt Workshops. Da sie auch Biologie studiert hat und ihr Wissen darin über die Malerei in den Workshops und ihren Bildern weitergibt, bezeichnet sie sich auch als „Artist-Biologist“. Die kalten Winter verbringt sie aber lieber im warmen Honduras, wo sie als “Housekeeper” arbeitet, malt und noch Spanisch lernt. Sie hat sich gern mit einem „okpik“ an unserem Projekt beteiligt.
08.08.2012 – Noch als wir in Inuvik malten, lernten wir den Kunstprofessor Mariano Gonzales von der Universität Anchorage kennen. Er war es, der uns den Kontakt zu Faith Kelly, Art Director im Out North Contemporary Art House vermittelte. Hier treffen sich unter privater Regie, jedoch auch staatlich gefördert, unter der Bezeichnung Focus Art die verschiedensten Gruppierungen um sich gemeinsam künstlerisch zu betätigen, sei es nur aus Spass oder auch aus therapeutischen Gründen. Uns jedenfalls und den Beteiligten hat es jedenfalls riesigen Spass bereitet und wer mehr darüber erfahren möchte kann dies unter: www.focusoutreach.org
14.08.2012 – Unserem Kunstprofessor aus Anchorage Mariano Gonzales, den wir in Inuvik kennengelernt haben und der uns schon Kontakte in Anchorage zum Malen vermittelte, haben wir es zu verdanken, dass seine ehemalige Kollegin Asia Freeman auf unsere Leinwand malte. Die Künstlerin hat an der Universität von Alaska über Jahre Kunst gelehrt und ist schließlich wieder in Homer „gelandet“ Sie ist ja auch eine „waschechte Homerin“. Sie malt am liebsten Landschaften und lässt sich dabei von den schnell verändernden Wetterverhältnissen an der heimischen Küste inspirieren. Sie ist Mitbegründerin des Bunnell Street Arts Center, dass sich im Gebäude der „Historic Inlet Trading Post“ befindet und somit auch maßgeblich an der Entwicklung der Künstlerkolonie von Homer beteiligt. Mehr über die Künstlerin, Ihre Werke und des Bunnell Street Arts Center vom Homer finden Sie unter: www.bunnellstreetgallery.org
15.08.2012 – Noch ein zweites Mal in Homer/Alaska fanden wir eine Künstlerin, die sich mit Begeisterung an unserem Projekt PanAmericanArte beteiligte. Die Künstlerin Ann-Magret Wimmerstedt ist im Surferparadies Huntington/Beach/Kalifornien geboren und aufgewachsenen. Nachdem sie schon von Kindheit an immer gern malte, war es auch eine logische Konsequenz, dass sie auch Kunst studierte. Schon seit 13 Jahren lebt sie nun in Homer/Alaska. Ihr gefällt besonders das Umfeld der hiesigen Künstlerkolonie, das Klima hier und vor allen Dingen, dass hier nicht so viele Menschen leben wie in Kalifornien und sich zudem noch günstiger Leben lässt. Sie meint in Kalifornien sei es ihr zu „crowdy“. Sie malte für uns einen „Jellyfish“, der, wie sie sagt, zu Alaska passt. Diese Qualle ist auch ein Lieblingsmotiv von Ihr. Werke von Ann-Margret findet man u.a. auch im Bunnell Street Arts Center von Homer.
23.8.2012 – In Haines/Alaska trafen wir Lee Heinmiller oder White Eagle, wie er mit seinem indianischen Namen seit 2007 heißt, denn da wurde er von den Tlingit-Indianern adoptiert. Er ist deutscher Abstammung, sein Großvater sollte sogar als Landesbischof Ratsvorsitzender werden. Sein Vater war Mitbegründer der Alaska Indian Arts, Inc. Er hat mit vier anderen Kriegsveteranen das Fort Seward aufgekauft und wollte eine Community gründen. Diese versuchten mehrere Projekte, noch bevor Alaska Bundesstaat der USA wurde. Er motivierte und unterstützte die hier ansässigen Indianer, wieder an ihren alten Traditionen anzuknüpfen, zu tanzen und ihre alten Lieder zu singen ( u.a. Chilkat Dancers) und ihre handwerklichen Traditionen und Fähigkeiten weiter zu führen. Daraus entstand dieses weltweit bekannte Haus. Eigentlich ist er Totempfahl-Bildhauer und Direktor des Hauses und überlässt es den Frauen zu malen. Bei uns hat er jedoch selbst Hand angelegt und den ganzen Nachmittag unserem Projekt gewidmet und einen Rabenflügel gemalt. Seine indianischen Freunde, die auch im selben Haus wohnen und arbeiten haben dem Schaffen die ganze Zeit beigewohnt. Charlie hatte zuvor noch für eine deutsche Studiosusgruppe gesungen und getanzt. Tags zuvor hat er noch von der Frau des reichsten Russen einen Auftrag für eine Kopfbedeckung entgegengenommen. Sie ist eigens hierfür mit einer 100 m Yacht in Haines angereist. Mehr über das Haus und die Kunst unter: www.alaskaindianarts.com
07.09.2012 – „Wir können auch deutsch miteinander reden“ erwiderte der junge, freundliche Fahrer im Wagen des Tofino Botanical Gardens, der uns just entgegen kam als wir in den Botanical Garden einbogen und wir ihn auf Englisch ansprachen. Man hatte uns nämlich erzählt, dass wir in Tofino auf Vancouver Island in dem herrlichen Garten sowohl schöne Kunstwerke, als auch Künstler finden könnten, die sich vielleicht an unserem Projekt beteiligen wollten. Philipp Reimers aus Dresden war der nette junge Mann, der sofort wusste, was wir suchten und wollten, lächelte und meinte nur, dass wir hier schon richtig sind. Er selber sei zwar auch Künstler, arbeite aber hauptsächlich mit Holz,schnitze und bevorzuge die Bewegungs-kunst (Aikido), doch er kennt mehrere Künstler hier, die auch malen würden. Letztendlich hat er dann selbst Hand angelegt und ein tolles Bild auf die Leinwand „gezaubert.“ Inspiriert von dem tollen Umfeld hier im Botanical Garden, wo er nach mehreren längeren Reisen auf der ganzen Welt „hängengeblieben“ ist. Hier findet er auch die Bäume, die er so liebt und für ihn nicht nur Material sind. Er wohnt mitten unter ihnen und sie geben ihm die Ruhe und die Inspiration für sein schaffen. Selbst war er von seinem Bild auch so überrascht, dass er es fast nicht mehr hergeben wollte – und er meinte nur, dass er jetzt wieder öfter zum Pinsel greifen wird, hat er doch seit seiner Schulzeit in einer Walldorfschule nicht mehr gemalt. Unsere Meinung: Er tut gut daran, denn er hat wirklich Talent dazu. Mehr über Philipp Reimers findet man bei facebook.
12.09.2012 – Einer Einladung bei Professor Dr. Pedro Arduino in Bellevue einem Vorort von Seattle hatten wir es zu verdanken, dass wir wieder an unserem Projekt malen konnten. Seine 16 jährige Tochter Lucia wollte unbedingt Teil unseres Projektes werden, obwohl sie schulisch sehr eingespannt war, hat sie doch Zeit gefunden und eine Rose, eine ihrer Lieblingsblumen auf die Rollleinwand zu malen. Es entwickelte sich daraus regelrecht ein Familienereignis, als wir die Leinwand in ihrem Garten ausrollten. Lucia Arduino besucht noch die Schule, spielt leidenschaftlich gerne Fußball und malt in ihrer Freizeit zuhause. Sie ist zweisprachig aufgewachsen und spricht fließend englisch und spanisch. Sie ist bisher die jüngste „Künstlerin“, die sich an unserem Projekt beteiligte. Ihre Eltern Carolina und Pedro, sowie ihre jüngeren Schwestern Sofia und Marlena sind ganz stolz auf sie.
02.10.2012 – J. Brad Holt kam gerade zurück vom Escalante Canyons Art Festival, als ihn der Anruf seines Galeristen Steve Yates von der Artisans art gallery erreichte. Er wurde bei dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung, für sein Schaffen auch schon mehrfach ausgezeichnet. Als Absolvent der Cedar City High School und der Southern Utah University wurde er schon als junger Künstler von renommierten Malern betreut. Dass er was kann, haben wir sofort festgestellt, als er begann sein Werk „nur“ gemischt aus den Primärfarben zu malen. Selber sagte er dazu:“ Ich fühle mich in meine Studienzeit zurück versetzt“ Konzentriert und professionell malte er einen „ Magic tree“ auf unsere Leinwand, um unser Projekt zu unterstützen. Mehr über den ausgezeichneten Künstler und seine Werke findet man unter: www.cedarcityartisans.com und www.thegalleryatclarkes.com
02.10.2012 – „Kunst kommuniziert ohne Sprache“ sagt Lindsay Miller aus Cedar City/Utah und befindet sich mit Ihrer Aussage genau auf unserer Wellenlänge. Der Galerist Steve Yates, director der Artisans art gallery hat Lindsay zu unserem Projekt eingeladen und sie ist auch gleich gekommen. „ Hello I am Lindsay“ und schon spritze die Farbe. Sie malt intuitiv, ohne Ihren Werken eine „Bedeutung“ zuzuordnen. Sie erzählt mehr Geschichten mit Ihren Bildern in einer „verzehrten Realität“, wie sie uns sagt. Deshalb ist es nichts außergewöhnliches, daß Sie dem Surrealismus “verfallen“ ist. So schnell wie sie zu unserem „Workshop“ gekommen ist, so schnell verschwand sie auch wieder. Wer aber mehr über Lindsay und Ihre Werke erfahren möchte – unter: www.lindsaysart.wordpress.com
14.10.2012 – Beim “Plein Air 2012″ Art Festival in Moab/Utah suchten wir nach Künstlern, die sich an PanAmericanArte beteiligen wollten. Wir fanden sie schnell in den beiden beim Festival mit “Awards” ausgezeichneten Malern Joshua Been und Carl Ortman, die sich gleich dazu bereit erklärten uns zu unterstützen. Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen am Campground, der direkt am Colorado River liegt. Als wir dort ankamen, sah alles noch recht verschlafen aus, doch nach einem frischen Kaffee und einem deftigen Frühstück mit Spiegeleiern und Speck kamen die beiden sehr schnell auf Touren und sie malten in wenigen Stunden ein tolles Bild – “Aspen trees”. Es war ein Genuss den beiden beim Malen zu zusehen, den fast ohne Worte verstanden sie sich und malten darauf los. Wer mehr über die beiden sympathischen “Typen”, ihren Werdegang und ihre Werke erfahren möchte findet Joshua Been unter: www.joshuabeen.com – über Carl Ortmann kann man unter: http://www.vailfineart.com/component/content/article/11-artist-biographies/37 nachlesen.
21.10.2012 – In Monument Valley wollten wir unbedingt mit einem Navajo Künstler malen und fragten am Visitor Center eine Angestellte. Sie nannte uns gleich Terrill Goodman. Aber ihn zu finden war dann etwas schwieriger. Zuerst erreichten wir seinen Cousin, der uns zum Arbeitsplatz seiner Frau schickte, die gerade an dem Tag “frei” hatte. Nochmals von vorne beginnend fragte ich an der Tankstelle nach ihm und landete zufällig bei seiner Schwiegermutter, die uns dann direkt zu dem 30-jährigen nach Hause brachte – aber er war nicht da. Mit seiner 13 jährigen Tochter fuhren wir zum “Chapterhouse” – auch nicht! So hinterließen wir bei seiner Frau eine Nachricht, dass wir tags darauf wieder kommen würden. Es hatte sich inzwischen rumgesprochen, dass wir Terrill suchen und er war da und malte ein Bild “Díne”. So nennen sich die Indianer selbst – der Name Navajo wurde Ihnen von den Spaniern gegeben, erzählt er uns während des malens. Naima und Lylah, zwei seiner 4 Kinder hat er mit in sein Werk eingebunden, da das Bild über seine Familie und seine Kultur handelt. Mein Vater hat viele Talente sagte seine ältere Tochter, als wir ihn suchten – und sie sollte Recht behalten. Er malte für uns ein wunderschönes Bild, zeigte uns aber noch andere Zeichnungen, die er im Auftrag malt. Besonders seine Porträts haben uns beeindruckt. Wenn man ihn finden möchte, tut man dies in Monument Valley beim Pferdereiten, da arbeitet er nämlich als “Guide”. Außerdem entstammen viele Werbeschilder der Gegend seiner Arbeit.
08.11.2012 – Wir kamen gerade von den Muir Wood´s, standen auf dem Parkplatz vom Safeway in Mill Valley und hatten kurz vorher Nachricht bekommen, dass der Künstler, den wir in San Francisco treffen wollten, nicht in der Stadt ist. Da sprach uns Steve Schwenk, ein Anwalt aus Mill Valley an. Wir erzählten ihm unsere Geschichte und keine halbe Stunde später klopfte jemand an unsere Tür. Es war die 18-jährige Tochter von Steve , Emily Schwenk. Sie war mit dem Fahrrad hergeeilt und hatte auch Malproben dabei. Wir vereinbarten für den nächsten Tag ein Treffen bei ihnen zuhause und Emily malte mit Ihren Markern ein Bild im Stil des phantastischen Surealismus auf unsere Leinwand. Nicht ganz ungewöhnlich, schließlich ist sie Fan von Ernst Fuchs, Leonardo da Vinci und H.P. Giger und es finden sich Züge all dieser Künstler in ihrem Namenlosen Werk wieder. Emily hat die High School hinter sich und pausiert jetzt ein Jahr, bevor sie Anthropologie, Religion und Kunst, am liebsten in Schweden oder Österreich studieren möchte. Ihre „Auszeit“ nutzt sie zum Malen. Mit dem Verkauf von T-Shirts, die mit Motiven ihrer Malerei bedruckt sind, verdient sie sich ihr Studium. Mehr über Emily und ihre Werke findet man auf ihrer Facebook-Seite: Tír Na Nôg
22.11.2012 – Wir werden immer wieder gefragt, wie wir an die Künstler kommen. Die Antwort ist relativ einfach, wir treffen sie beim Reifenwechsel – so z.B. haben wir Ngene Mwaura kennen gelernt. Er hatte einen Platten und wir einen Reifenplatzer und wir warteten auf Balu, als ein junger Mann Mariana im Weg stand als sie von der Werkstatt ein Foto machen wollte. Er schaute unser Fahrzeug an und schnell kamen die Beiden ins Gespräch. Er hatte im Auto Bilder dabei, die er uns zeigte. Als er mehr von unserem Projekt erfuhr, war er sofort bereit sich daran zu beteiligen. Wir vereinbarten für den nächsten Tag auch gleich ein Treffen in seinem Atelierin Altadena, dass ganz in der Nähe unseres Stellplatzes lag. Hier trafen wir ihn dann Tags darauf. Der 31-jährige, überaus sympathische Ngene Mwaura, lebt und arbeitet seit ca. 8 Jahren in Los Angeles und kommt ursprünglich aus einem kleinen Ort namens Kikuyu in Kenia. Er entstammt, schon in 3. Generation, einer Künstlerfamilie von Schriftstellern und Geschichtenerzählern. Sein Vater Mureithi ist bekannter Autor u.a. „The Adventures of Thiga“ – Geschichten aus Ostafrika. Ngene hat sein Handwerk und die verschiedenen Techniken bei großen Künstlern von der Pike auf gelernt. Inzwischen arbeitet er viel an seinem Stil um diesen zu perfektionieren. Werke von Ihm sind u.a. in der Bank of Africa und in der Niederländischen Botschaft in Kenia zu finden. Wer mehr über den vielseitigen Künstler wissen möchte findet ihn unter www.ngenemwaura.com
24.11.2012 – Zum langen „Thanksgiving-Wochenende“ sind wir aus Los Angeles in den Joshua Tree Nationalpark „geflohen“. Diesen Gedanken hatten allerdings viele Amerikaner auch schon vor uns. Alle Campgrounds schienen voll zu sein, dennoch hatten wir Glück und es wurde ein schöner Platz direkt am Fels frei. Diesen Platz hatte sich schon Wochen vorher Eric Hinds aus Malibu und sein Schwager Shannon Hirsch ausgesucht … aber, wer zuerst kommt mahlt zuerst. Nun stand Eric mit seiner Familie neben uns, sein Schwager mit seiner Familie auf einem etwas weiter entfernt. Wir kamen schnell mit Ihnen ins Gespräch und entschlossen uns den Platz zu tauschen. In dem Gespräch erfuhren wir, dass Erics Tochter Sierra am College Kunst studiert und fragten sie sofort, ob sie an unserem Projekt malen möchte. Ganz schnell erklärte sich aber die ganze Familie (v. 3 Jahren – 50 Jahre) bereit zu malen. Am nächsten Morgen kam die „9-köpfige Truppe mit Hund“ zu unserem Platz und malte mit Begeisterung. Ihr Bild nannten sie naheliegend dann auch „Thanksgiving“. Ihr Werk enthält Elemente rund um den Park und dem gemeinsamen Feiertagswochenende. Eric Hinds, ein Baumeister aus Malibu, seine Frau Christine, seine Töchter Sierra und Gaia, sein Schwager Shannon Hirsch und seine Frau Monica mit Ihren Söhnen Axel und Eric, sowie Zachary Hamilton ein Musikstudent und der Freund von Sierra. Mit dabei und nicht zu vergessen die beiden Hunde der „Hinds“ Zoey und Buster. 1954 kam die Großmutter von Eric und Monica aus Leipzig in die Staaten und Leipzig ihren „Ursprung“ wollen sie auch bald mal besuchen.
06.12.2012 – Baylee Atkins und Chops (Gregory Vanderveer) mit Ihrem Hund Basil trafen wir zum ersten Mal in Big Sur an der Hwy.1. Hier wollten wir uns an der Jade Beach treffen und zusammen malen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und unser Treffen viel buchstäblich ins Wasser. Wir fuhren unsere Route weiter und glaubten schon nicht mehr, dass wir diese beiden Künstler je wieder sehen werden. Wir erhielten jedoch eine Email von Chops, dass sie unbedingt mit auf unsere Leinwand und damit unser Projekt unterstützen wollen. So ging das eine ganze Weile – Emails hin und her. Wir änderten unsere Routen und unsere Aufenthalte, um die Zwei dann endlich in San Diego zu treffen. Es klappte dann ganz wunderbar und sie malten einen ganzen Tag lang am „Dog Beach“ an ihrem Bild „Whalesong“. Das junge Paar kommt ursprünglich aus Colorado und ist seit über zwei Jahren zusammen. Sie haben sich auf einer „Organicfarm“, wo sie arbeiteten, kennengelernt. Auch ihren Hund haben sie dort in einem Basilikumfeld gefunden – deshalb Basil. Chops (28 J.) war vorher als Schriftsteller tätig und wechselte vor 3 Jahren zur Malerei, Baylee (20J.) fertigt lieber Skulpturen aus Ton, ist der Malerei aber nicht abgeneigt und hat auch Talent dazu. Jetzt bewegen sie sich frei, wie sie sagen, meist zwischen Los Angeles und San Diego. Chops arbeitet gerade an den letzten Seiten seines Buches, das er illustriert. Ein Verleger wird sich finden, davon ist er überzeugt – nicht schlecht, finden wir. Mehr über Chops unter: www.wanderweird.com oder bei facebook unter Wanderweird, über Baylee kann man bei facebook unter bayleaf An basil nachlesen.
04.01.2013 – Ein gelungener Auftakt im neuen Jahr. Als ich in Key West/Florida die Duval Street entlang flanierte, fiel ihm Malik al Maliki sofort auf. Dieser malte vor seiner Galerie gerade an einem bunten Aquarellbild. Zwischendurch beriet er interessierte Touristen im Ausstellungsraum. Nach einer Weile fragte ich ihn, ob er nur für Geld malt oder ob er sich auch vorstellen kann für unser Projekt, dass ich ihm in Kurzform vorstellte, malen würde. Dabei habe ich einen Nerv bei ihm getroffen, denn wie ich später auf seiner Homepage nachlesen konnte, hält er auch nicht viel von Grenzen und sieht in der Kunst eine Möglichkeit diese zu sprengen. Es gefiel ihm auf unserer Website zu lesen, dass auch wir durch unser Projekt den trennenden Charakter von Grenzen aufbrechen wollen. Er lebt seit 20 Jahren hier auf Key West und hat jahrelang in der Werbebranche gearbeitet. Als Künstler hat er u.a. in Bagdad, Basel, Flozenz und New York gelernt und Ausstellungen von ihm konnte man schon weltweit bewundern. Mehr Details dazu sowie über seine Werke findet man auf seiner Homepage unter: www.malikalmaliki.com Sein größter Wunsch aber ist es, wieder in seine Heimatstadt Florenz zu ziehen, aber erst, wenn die Kinder ihre Ausbildung hier abgeschlossen haben.
21.01.2013 – In Tempe, der Partnerstadt von Regensburg gingen wir direkt in die Kunstfakultät der Arizona State University (ASU), nachdem uns die offiziellen Stellen ziemlich hängen gelassen haben. Aber wieder entstand daraus für uns ein wundervoller Kontakt zu vier Kunststudentinnen, die gerne und sich mit Freude an unserem Projekt beteiligten. Es war schon Freitag später Nachmittag als uns eine Dozentin die Tür zur Fakultät öffnete und uns den Weg zu den Ateliers beschrieb. Die erste Studentin, die uns über den Weg lief war “Cin”. Sie hörte sich unsere Geschichte an und spontan war sie bereit am darauffolgenden Montag mit uns zu malen. Sie zeigte uns die Räumlichkeiten der Fakultät, stellte uns noch anderen anwesenden vor und informierte den “President of the Drawing/Painting Club”, dem unser Projekt gefiel und deshalb gleich über Facebook einen Aufruf zur Beteiligung startete. Am Montag dann malten die vier Mädels mit uns, obwohl Feiertag war (Martin Luther King Day) Die vier zauberten gemeinsam ein wundervolles abstraktes Bild, obwohl sie unterschiedliche Kunst- Studiengänge besuchten. Mehr über die Mädels findet man auf ihren Web-/ Facebookseiten unter dem jeweiligen Namen. Cindy Harvey Katherine Lee Alex Mada
04.02.2013 – Als wir nach einer großartigen Walbeobachtungs-Tour in Ojo de Liebre/Baha California , wie schon tags zuvor mit den Bootsführern und den verantwortlichen der Station zusammen standen, plauderten und natürlich auch von unserem Projekt erzählten, lud uns Juanal Muñoz, der Personalverantwortliche, spontan auf sein Grundstück in dem Ejido Benito Juarez ein, das wenige km von der Station entfernt lag. „Mein Bruder malt sehr gut“ sagte er uns. Am gleichen Abend noch fuhren wir dahin und trafen auch seinen Bruder Sabaz, der am nächsten morgen malen wollte. Dieser kam dann zwar nicht, Juanal hat aber 7 Brüder und 3 Schwestern und fast alle leben in dem Ejido mit Ihren Familien. So ergab es sich, dass wir während unseres Wartens zum gegenüber liegenden Haus bei einem anderen Bruder zum Essen eingeladen wurden. Es kamen immer mehr Verwandte von überall her und auch die Dorflehrer. Wir waren schon wieder mitten drin im Geschehen. Schließlich beschlossen Sie, gemeinsam für unser Projekt ein Bild zu malen. 8 Personen beteiligten sich und malten den ganzen Tag. Zwischendurch wurde gekocht, geredet, gegessen und getrunken. Immer wieder gab es mexikanische Leckereien ( Tortillas und gebackenen Fisch) und allmählich entstand so ganz nebenbei ein schönes Bild von der Baha California Sur. Es haben sich auch zwei Brüder von Juanal beteiligt, wenn auch nicht der „Versprochene“. Zum Abschluss stand man wieder zusammen , redete über das gemeinsame Kunstwerk und es gab natürlich wieder was zu Essen – Tamales, eine weitere Spezialität, die von einer Schwägerin zubereitet wurden. Wir waren sehr erleichtert, denn der Anfang in Mexico ist nun gemacht.
26.02.2013 – Es begann wieder am Campground der Künstlerstadt Todos Santos B.C.S./ Mexiko, als uns Patrick, ein US-amerik. Architekt, der hier schon seit ü. 30 Jahren lebt, wegen unseres “Balu” ansprach. Wir erzählten ihm von unserem Projekt und sofort rief er Nanette, seine Ex-Frau an. Schon am nächsten Vormittag besuchten wir sie in ihrer Galerie, nur wenige hundert Meter entfernt. Auch ihr gefiel unser Projekt und am gleichen Abend lud sie uns und einige Freunde zum Essen ein. Danach malte sie mit dem bekannten mexikanischen Künstler GABO zusammen für unser Projekt. Ihr Bild nannte sie ” Es Mejor es amar” Wir verbrachten einen netten und lustigen Abend bei ihr. Werke von Nanette E.Hayles konnte man schon bei Ausstellungen in Mexiko, den USA und in Japan bewundern. Sehenswert sind ihre Arbeiten allemal und ein Besuch ihrer Galerie in Todos Santos ein Erlebnis. Mehr Informationen über Werke und Künstlerin unter: www.nehayles.com
26.02.2013 – Bei Nanette E.Hayles in Todos Santos lernten wir Gabo Gabriel Rodruigez Villalpando einen bekannten und vielseitigen mexikanischen Künstler kennen. Nanette wollte nicht alleine malen und lud GABO auch dazu ein an unserem Projekt mit zu malen. Er malte “Noches en Todos Santos” für uns. GABO hat in Madrid und Paris Kunst studiert und man konnte seine Werke schon weltweit bei Ausstellungen bewundern. Er hat auch sehr viel für Entwicklung der Kunstszene in seiner Heimat beigetragen, viele Ausstellungen und Events, auch mit ausländischen Künstlern, organisiert. Er lebt in La Paz B.C.S./Mexiko und betreibt sehenswerte Galerien in La Paz, Todos Santos und in El Triunfo. Er hat unserem Projekt auch viel geholfen, indem er uns auf “olatv” eine Plattform gab. Er gestaltet für diesen Fernsehsender das Kulturprogramm, wo er uns zum Interview einlud. Mehr über diesen interessanten Menschen und vielseitigen Künstler, über Leben und Werk unter: www.facebook.com/GABOART?fref=ts
27.02.2013 – Nicht minder begabt ist der junge Künstler Gabriel Rodriguez. Der 21-jährige lebt und arbeitet zusammen mit seinem Vater GABO in La Paz B.C.S/Mexiko. Er studiert Philosophie und unterrichtet an der Uni. Er hat bereits 3 Bücher, Kurzgeschichten und lyrische Gedichte geschrieben und dafür auch schon mehrere Preise erhalten.Er unterstützt auch aktiv ein Literaturprojekt der mexikanischen Regierung, das sich im gleichen Haus befindet. Auch er hatte schon mehre erfolgreiche Ausstellungen innerhalb Mexikos. Der sympathische Künstler malte für uns eine “Introspektive Landschaft”. Wir sind uns sicher, dass wir in Zukunft noch viel von ihm hören werden. Mehr über ihn und seine Werke unter: www.garodriguez.com
19.03.2013 – Maria Eugenia Davila y Aranda Zorrilla kurz “Maru” lies sich etwas besonderes einfallen für unser Projekt. Unter der Federführung der jungen Medizinstudentin entstand etwas typisches für hier in Leon/Guanajuato/ Mexico. Eine Caterina. Mit ihrem Großonkel Ignacio Garza Eviz, der Pfarrer in Südkorea ist und gerade zu Besuch war, entstand das Werk “La Caterina visita Leon” Leidenschaftlich malten die beiden den ganzen Nachmittag bis zum Einbruch der Dunkelheit an dem wunderschönen Bild, von und über Leon. Mehr über die talentierte Malerin erfährt man bei facebook unter: Maria E. Davila
20.03.2013 – In Leon/Guanajuato/Mexiko besuchten wir auch eine private soziale Einrichtung die sich “Nenemi Escuela Indigena Intercultural” nennt. Hier leben u. arbeiten Indios von vier verschiedenen Kulturen Mexikos . Sie kommen von den Mazahuas, Nahuas, Otomies und Prépechas. Die Kinder erhalten hier eine Ausbildung in spanischer und in ihrer eigenen Sprache. Es sind allerdings zu wenig dieser sozialen Einrichtungen vorhanden, da auf den Straßen Leons ca. 8000 Indios leben. Ohne Scheu und mit Enthusiasmus gingen sie zu Werke. Voller Freude malten sie darauf los und wir verloren zeitweise fast den Überblick, da immer mehr Malpapier und Farben benötigt wurde. Als dann Essenszeit war, verschwanden alle ganz schnell und wir konnten sie nicht wieder finden für ein gemeinsames Gruppenfoto. Na ja – Malen macht eben hungrig. Diese besondere Einrichtung, die Hilfe nötig und verdient hat und unter dem Dach der Casa Hogar Loyola steht, findet man im web unter www.casahogarloyola.com , wo man direkt hin eine Spende schicken kann und bei facebook: nenemi Leon
20.03.2013 – Nicht minder beeindruckt hat uns ein Pflegeheim von Casa Hogar Loyola mitten im Zentrum der über 4 Mio. Stadt Leon/Guanajuato/Mexiko. In dem Heim werden ca. 20 Mädchen im Alter von 5 – 12 Jahren betreut, die häuslicher und sexueller Gewalt ausgesetzt waren. Hier finden sie eine Bleibe, Ausbildung und etwas Zuneigung durch Ihre Betreuer. Auch hier erwartete man uns schon gespannt. Schnell fanden wir ihr Vertrauen und auch sie malten begeistert darauf los. Eigentlich wollten die Mädchen am liebsten Graffiti-Motive malen, wie schon zuvor die Kinder von “nenemi”, denn die Kinder hier lieben Graffiti, doch das hat ihnen dann der Direktor, den sie “tio” nennen, verboten. Er erklärte uns auch warum. Graffiti nimmt hier teilweise so Überhand, dass es schon zuviel ist und man will bereits im frühen Schulalter versuchen es etwas einzudämmen. Dem ganzen machte dies keinen Abbruch und die Mädels malten dann eben über ihre Wünsche und Sehsüchte und natürlich über “Ihr Zuhause” Auch hier ist eine Spende bestens angelegt und landet direkt bei den Betroffenen. Zu finden im Internet unter: www.casahogarloyola.com und bei facebook: CasaHogar Loyola
29.03.2013 – In San Miguel de Allende war am Wochenende vor unserer Ankunft ein großes Kunstereignis angelaufen. Im Stadtteil Colonia de Guadelupe lief das Projekt “Muros En Blanco Distrito de Arte”. Künstler aus aller Welt bemalten dabei Fassaden des an das Zentrum von San Miguel de Allende angrenzenden “Barrio”. Den Projektbeauftragten Antonio Francisco Vega López suchten und fanden wir in dem Viertel und er war auch gleich bereit, uns zu unterstützen. Er kam früh morgens mit dem jungen Grafittikünstler Francisco Balderas Calderón und sie kreierten eine Maske “Latino”. Wir sind stolz auf unsere ersten Grafittikünstler. Francisco Balderas ist 19 Jahre alt und bereitet sich auf ein Architekturstudium vor. Viel lieber würde er allerdings die Kunstakademie in Mexico City besuchen. Dafür wünschen wir ihm viel Glück. Mehr über ihn findet man bei facebook unter: PANCH BALDERAS. Über Francisco Vega Lopez und sein Projekt bei facebook unter: Frank NadieVega DI
09.04.2013 – In der Galerie “Arte de Oaxaca” konnten wir wieder mit drei großartigen Künstlern malen, die es als Ehre betrachteten, unsere Leinwand bemalen zu dürfen. Der aus Oaxaca stammende Künstler Enrique Flores, sein talentierter Neffe Manuel Bernal Flores und die weit über die Grenzen Oaxacas hinaus bekannte Künstlerin Alejandra Villegas Morales malten in Oaxaca für unser Projekt “PanamericanArte”. Mehr über die drei interessanten Künstler, die zusammen mit ihrem Werk “Composición Etéra” einen großartigen Beitrag lieferten findet man unter: www.tallerdegraficaeflores.com für Enrique Flores, unter www.manuelbernalf.jimdo.com für Manuel Bernal Flores und unter www.alejandravillegas.com für Alejandra Villegas Morales, wo man ihre Werke sehen und kaufen kann. Wir danken den drei Künstlern für Ihre Werke und ihre Zeit.
14.04.2013 – Auf Empfehlung unserer Freundin Dr. Teresa Zorilla wurden wir in San Cristobal de las Casas im Haus der “K´inal Ansetik” von Micaela, einer der Leiterinnen herzlich empfangen. Hier konnten wir sicher stehen und die Einrichtungen des Hauses nutzen. Grund für unseren Besuch waren aber die Maya-Weberinnen, die auch dieses Wochenende mit ihren Familien über 5 Std., aus Publo Nuevo Sitala, angereist waren, um sich in ihrer Kunst, dem Weben und deren Vermarktungsmöglichkeiten hier auszutauschen, “K´inal Ansetik” unterstützt nämlich die indigenen Gruppen ihr Handwerk zu erhalten und sie effektiv zu vermarkten. Wir wollten, dass die Weberinnen für unser Projekt malen. Einen Tag lang besuchten wir ihre Vorführungen, saßen mit ihnen am Tisch und aßen gemeinsam Gemüse mit Hühnchen und Fleisch, sowie Tortillas und Chili. Dabei erzählten wir, woher wir kommen und über unser Projekt. Am Sonntag dann malten „Jolom Mayaetik“, in der sich die Gruppe der Weberinnen organisiert und das „Colectivo Rosa Luxemburg“, Studentinnen, die in dieser Einrichtung wohnen, gemeinsam. Es wurde beschlossen einen Lebensbaum, der ihre Herkunft symbolisiert, Mais, Blumen und Vögel zu malen. Dabei wurde neben Spanisch auch Tzotsil, Tzelki, Chol und Tojolebal gesprochen. Es beteiligten sich an dem Werk 17 Frauen: Ofelia Lôpez Sântiz, Elsa Pérez Vásquez, Octavia Perèz Perèz, Mercedes Pérez Pérez, America Pérez Pérez, Elisabeth Perez Vazquez, Manuela Rebeca Cruz Perez, Maria del Carmen Cruz Martinez, Amanda Cruz Perez, Gabriela Cruz Perez, Verônica Perez Gotiessez, Carmelina Pérez Gutierrez, Suveria Perez Gutierrez, Ambroaene Peblo Alvarez, Gregonia Pablo Alvarez, Selina Garcia Morales und Elizabeth Garcia Hernandez. Die Künstlerinnen findet man unter ihren Namen bei Facebook.
22.04.2013 – In Laguna Bacalar kurz vor der Grenze zu Belize machten wir noch mal halt um uns zu „sortieren“, schließlich waren wir jetzt drei Monate in Mexiko und die Zeit verflog im Eiltempo und vieles blieb unerledigt. Hier fanden wir nicht nur einen atemberaubenden Stellplatz direkt am Ufer der Lagune, hier trafen wir auch Heribierto Gutierrez Perales (66) mit seiner Frau Ruby. Das Paar kommt aus Tabasco und verbringt schon seit über 40 Jahren an diesem wundervollen Platz ihren Jahresurlaub. Sie sagten uns, es sieht auch immer noch so aus, wie vor 40 Jahren und für sie sei es der schönste Platz auf Erden. Der Maschinenbauingenieur Heribierto , hatte zwar wenig mit malen am Hut, dennoch wollte er den Abschluss für unser Projekt in Mexiko bilden. Vor der gigantischen Kulisse der „Lagune der 7 Farben“, malte er für uns eine „Cabaña Guayacan“. Als er fertig war, meinte er nur, dass er selbst künftig öfter malen werde. Bisher hatte er sich nur immer fasziniert die Filmbeiträge von “Bob Ross” angesehen, was er uns anvertraute. Gracias Heribierto, gracias hermoso Mexico! Mehr über ihn bei Facebook unter: https://www.facebook.com/heriberto.gutierrezperales
24.04.2013 – Unsere erste Nacht in Belize verbrachten wir auf dem Gelände der Marina “Old Belize”, etwas außerhalb der City. Als wir die Managerin der Marina nach einem Künstler in Belize fragten, nahm sofort ihr Handy und rief ihre Nichte Inga Bridgette Woods an. Keine halbe Stunde später trafen wir die begabte junge Malerin und vereinbarten für den nächsten morgen einen Maltermin für unser Projekt. Vor der wundervollen Kulisse des Yachthafens, der übrigens den Eltern der Künstlerin gehört, malte sie, wonach ihr Herz schlägt – Belize! Sie und ihre Familie, die schon mehrere Generationen hier leben, fühlen sich wohl in diesem kleinen aber feinen Multi-Kulti-Staat. Momentan arbeitet die 20-jährige an einer Ausstellung in Belize City, wo sie bemalte Rinderschädel ausstellen wird. Mehr über diese interessante Person und ihre vielseitigen Werke findet man bei Facebook unter: expressING.Art
29.04.2013 – Nachdem wir am Atitlansee von einem Künstler „versetzt“ wurden und weitere Emailanfragen an verschiedene Künstler und Organisationen unbeantwortet blieben, machten wir uns in Antigua Guatemala wieder auf die Suche nach einem Maler, der unser Projekt unterstützen würde. Wir liefen zu Fuß durch die Gassen der alten Hauptstadt von Guatemala und fragten solange nach Galerien und Künstlervierteln, bis wir einige Straßenmaler am „Arco de Santa Catalina“ fanden. Dabei fiel uns der junge Maler Joel Jacobo Batz mit seinen Arbeiten besonders auf und wir sprachen ihn an. Wir beschrieben ihm unser Projekt und er war auch begeistert von „PanAmericanArte“. Spontan sagte er zu und wollte auch gleich beginnen, da er tags darauf nicht an seinem Platz wäre. Wir riefen uns schnell ein „Tuk Tuk“ und holten Leinwand, Pinsel und Farben herbei und sogleich entstand ein wunderbarer Beitrag. Joel erzählte uns, dass er schon als Kind gern gezeichnet hat und später bei Lehrern in Mexiko seine Ausbildung erhielt. Inzwischen bestreitet er seinen Lebensunterhalt als Künstler und erhält auch Aufträge aus dem Ausland, von den Vereinigten Staaten bis Costa Rica, erzählt er uns stolz. Auch bereist er inzwischen ganz Zentralamerika und malt dort seine Bilder. Mehr über den Künstler und seine Arbeiten erfährt man auf Facebook unter:Joel Batz
30.04.2013 – Der Künstler Jorge A. Morales aus Antigua Guatemala schaute tags zuvor auf der Strasse dem Maler Joel über die Schulter. Auch ihm gefiel unsere Idee und lud uns ein, in seine Galerie „Coki y Cuko“ zu kommen. In seiner Galerie findet man Werke zentralamerikanischer Künstler und seine eigenen Werke, die er hier in seinem Atelier auch malt. Jorge hat eine deutsche Ehefrau und betreibt auch eine Galerie bei Heidelberg, wie er uns erzählte. Wieder mit dem „Tuk Tuk“, dass sich hier in Antigua für uns als ideales Fortbewegungsmittel bewährte, fuhren wir vom Campground auf dem Gelände der Touristenpolizei mit Leinwand und Malsachen zur Galerie. Fast schon mit deutscher Pünktlichkeit begann er für uns ein Bild zu malen. Schnell, ala Bob Ross zauberte er „Guatemala eterna primavera“ auf die Leinwand. Normalerweise malt er zwei Wochen an einem Bild wie diesem und es sei eine große Herausforderung gewesen, dies in zwei Stunden zu schaffen, meinte er lachend. Mehr über Jorge A. Morales, seine Werke und seine Galerie „Coki y Cuko“ findet man auf Facebook unter: Jorge A. Morales
02.05.2013 – Sehr stolz sind wir auch auf unsere zwei Künstler aus El Salvador, die wir hier für unser PanAmericanArte – Projekt gewinnen konnten. In Luis Urias und seinem Freund Carlos Cortéz Turejos fanden wir zwei junge Künstler aus Leidenschaft. Wir hörten viel über dieses Land und wollten zunächst nicht hinfahren, aber das was wir vorfanden, war alles andere als feindselig und kriminell. Die Bescheidenheit, trotz der vorherrschenden Armut und der wenigen Perspektiven beeindruckte uns stark. Die interessierten und sympathischen Künstler zeichneten engagiert für unser Projekt. Auf einer kleinen „Finca“ mitten in einer Kaffeeplantage entstand ihr Werk „ Leyendas del Salvador. Luis Urias bekam für eine seiner Zeichnungen sogar einen nationalen Preis und sein Werk kam in einer einjährigen Wanderausstellung sogar bis Kanada, wie er uns erzählte. Die beiden Künstler aus Alegria/Usulutan malten ein Bild aus Legenden von El Salvador – z.B. den El Cipitiyo, ein kleines dickes Männchen, dass sich von Asche ernährt und leichtsinnigen Frauen als Schönling erscheint, sich nachher jedoch, wenn sie darauf reingefallen sind, in seine wahre Gestalt zurück verwandelt. Luis Urias ist sehr an Portraitmalerei interessiert und bekam dann von Mariana einen „Schnellkurs“ und einige Farben für sein weiteres künstlerisches Schaffen. Mehr über die beiden Künstler findet man auf Facebook unter: Luis Urias und Carlos Cortéz Turcios
31.05.2013 – Wir verbringen gerade einige Wochen zuhause in Regensburg, dennoch steht unser Projekt nicht still. Unsere neuen Leinwände sollten nicht ganz kahl mit nach Mittel- und Südamerika fliegen und wir fragten unseren Freund Helmut Hoehn, ob er uns nicht Waldemar den Wustkuchelhund mit auf die Reise schickt. Vor schon über 14 Jahren hat ihn der Autor und Illustrator Helmut Hoehn erfunden. Man kann die Erlebnisse von Waldemar seither in seinen Büchern lesen. Sogar ins Englische wurden die Geschichten von “Doggie of the Sausage Kitchen” übersetzt. Wir fanden diese Idee schon damals, wie auch heute, prima. Wir nehmen diesen verschmitzten Dackel gerne mit auf unsere Tour. Wir sind überzeugt davon, dass er auch im fernen Südamerika gut ankommt und dort auch für viel Gesprächsstoff sorgen wird. Die spanische Version wird dann nicht lange auf sich warten lassen. Mehr über den Künstler Helmut Hoehn, seinen Wurschtkuchelhund Waldemar und seine Bücher und Illustrationen erfährt man unter: www.helmut-hoehn.de
29.06.2013 – Die Schulpsychologin Maria Gabriela Murillo Sibaja aus Coronado/Costa Rica hat über unser Projekt in der Zeitung “El Coronadeño” gelesen. Sie wollte unbedingt auch mit dabei sein, wie sie uns später erzählte und suchte regelrecht nach uns. Über ihren Bruder “Oscar” der in Coronado die Werkstatt betreibt, wo unser “Balu” repariert wurde hat sie zu uns gefunden. Wir malten bei ihr zuhause, da sie ihre 5-monatige Tochter, die an Apert-Syndrom leidet pflegt und deshalb nicht weg konnte. Mit großer Begeisterung ging sie ans Werk, unterstützt von ihrer 6-jährigen Tochter Maria Giannina. Sechs Jahre hatte sie keinen Pinsel mehr in der Hand, doch unser Projekt und das Malen hat ihr so gut gefallen und auch gut getan, dass sie künftig wieder regelmäßig malen möchte. “Es ist wie eine Therapie für mich” sagte sie uns “und es tut gut“. Die Begeisterung konnte man regelrecht aus ihrem Gesicht ablesen und natürlich auch dem fertigen Bild. Das Werk symbolisiert ihren jetzigen Lebensabschnitt, der Baum, sie als Mutter, die Blätter die Töchter, die Wunde im Baum ihr verlorenes Kind und die Spirale um den Baum die Aufgabe die sie durch Ihre behinderte Tochter gestellt bekommt. Der Ehemann als Fundament und harmonisches Element bringen das Gras/der Boden und die den Baum umschlingenden Blumen zum Ausdruck. Maria Gabriela hat sich viel dabei gedacht und sich sehr viel Mühe gegeben. Wir gratulieren ihr und ihrer Tochter Maria Giannina zu diesem schönen Bild.
09.07.2013 – In San Ramon/Costa Rica trafen wir Juan Rodrigo Mendez und Roy Rodrigez Morales kurz “Yiyo” und “Roy” zum 2. Mal. Nachdem uns die beiden schon vor Wochen am Rande der “Panamericana” beim “Sprühen” aufgefallen sind und wir sie für unser Projekt ansprachen trafen wir sie diesmal in ihrer Heimatstadt San Ramon. Die beiden “zauberten” für uns zunächst 2 Graffitis auf unseren “Balu”. Yiyo sprühte einen wundervollen Tucan auf unser Gefährt, Roy das Abbild eines frechen Mädchens, dass unseren “Verfolgern” die Zunge rausstreckt. Nach stundenlanger Arbeit machten sie sich noch ans Werk und besprühten unsere Leinwand. Die beiden haben es “drauf” Yiyo hat es gelernt, Roy ist Autodidakt. Mehr über die beiden Künstler findet man auf Facebook unter: Yiyo Graff und Roy Graffiti Arte
16.07.2013 – Melvin Hernan Alvarado mit Künstlernamen “imoX” trafen wir in Marcala/Honduras. Die Kaffeebäuerinnen von COMUCAP, unsere Gastgeberinnen, kümmerten sich darum, dass wir mit ihm malen konnten. imoX war den ganzen Tag in Tegucigalpa unterwegs und kam am späten Nachmittag nach 7 Stunden Busfahrt in Marcala an. Nach einer Tortilla, die wir gerade in der Pfanne hatten und einem Bierchen, begann er für uns zu malen. Unter den Augen seines Vaters und der Direktorin von COMUCAP malte uns der überaus sympathische und freundliche Künstler ein schönes und farbenfrohes Gesicht von Honduras.  Assistiert  wurde er von Lourdes Jasmin Lelaya DubónWährend sie malten erfuhren wir viel über das Land und die Leute hier in Honduras, das genau so interessant klang, wie das Bild ausdrückt. Eigentlich ist er ja gelernter Bildhauer, wie er uns erzählte, doch greift er ab und zu auch zu den Farben und Pinsel. Nach getaner Arbeit zeigte er uns noch etliche Werke von sich in seinem Viertel, wo wir dann auch die Nacht verbrachten. Mehr über den interessanten Künstler auf Facebook unter: Melvin Alvarado Castillo
17.07.2013 - Extra fuhren wir nochmals von Costa Rica aus nach Marcala/Honduras um die Lenka-Kaffeebäuerinnen von COMUCAP zu treffen. Wir mussten im Mai Honduras und Nicaragua schnell durchqueren, da wir einen Heimflug von San José gebucht hatten und uns die Zeit davon lief. Nochmals nahmen wir die Strapazen der nervigen Grenzübertritte auf uns und steuerten Marcala, den Hauptsitz von COMUCAP an. Freundlich wurden wir, die Besucher aus der Stadt, die ihnen den meisten ihres Kaffees abnimmt, empfangen. Stolz zeigten sie uns alles, was und wo sie produzieren. Wir wollten, dass sie für unser Projekt malen. Zunächst aber trauten sie sich nicht und verhalfen uns mit ihren Kontakten, dass “imoX” für uns malte. Mit dem Ergebnis waren wir zwar sehr zufrieden, nicht aber die Lenkas, so dass sie sich tags darauf entschlossen, selbst ein Bild zu malen, dass ihren Vorstellungen gerecht wird. Dabei legten sie sich so ins Zeug und vertieften sich so sehr in die Arbeit, dass sie sogar ihr Mittagessen am Herd vergaßen und fast die Küche abgebrannt wäre. Danach waren alle beteiligten Lenkas; Marina ConceptionHernandez Aquilar, Mirian Yamileth Lopez, Maria Rosario Perez Aguilor, Merlin Argentina Gutierrez und Adina Lopez Amanuela aber sehr stolz auf ihr geschaffenes Werk. Mehr über die engagierten Frauen findet man auf ihrer Homepage unter: www.comucap.org
23.07.2013 – In Granada/Nicaragua sollten wir Künstler finden, wurde uns gesagt. Wir streiften durch die schöne Altstadt und kamen schließlich zu einem großen Eingangstor, das weit offen stand. Dahinter war ein schöner und großzügiger Innenhof zu sehen. Am Eingang lud ein Plakat zu einer Ausstellung von Dr. Clemens Luhmann aus Guatemala ein, die gerade im Innenhof lief. Etwas schüchtern tasteten wir uns immer tiefer ins Gebäude und bewunderten die tollen abstrakten Bilder, die hier hingen. Im Sekretariat wurden wir dann aufgeklärt. Wir befanden uns im Haus “Casa de los Tres Mundos”, einer gemeinsamen Stiftung von Dietmar Schönherr und Ernesto Cardenal auf das wir rein zufällig stießen. Wie uns der Leiter der Stiftung erzählte, war dieses Gebäude zu früheren Zeiten der Sitz des spanischen Verwalters von Costa Rica und Nicaragua. Dieter Stadler, ein Östereicher, leitet dieses tolle Haus und hat es auch mit aufgebaut. Er vermittelte uns dann auch den Kontakt zu Dr. Clemens Luhmann, einem ehemaligen Chirurgen aus Deutschland, der jetzt in Guatemala lebt und sich der Malerei zugewandt hat. Clemens hat sich auch gleich bereit erklärt, sich an unserem Projekt zu beteiligen, als wir ihm es vorstellten. Er taufte sein Werk “Linea Quebrada”. Mehr über den Künstler und seine Werke auf Facebook unter: Clemens Luhmann
24.07.2013 – Granada/Nicaragua – Dieter Stadler, der Leiter von “Casa de los Tres Mundos” war es auch, der uns dann mit allen anderen Künstlern im Hause der Stiftung bekannt machte. Adán Gonzalez Llanes, der für uns ein wunderschönes Bild mit dem Titel “Naturaleza y Vida” malte, hat hier zusammen mit etlichen Kollegen ein Atelier, mit Galerie, das im Hause von “Casa de los Tres Mundos” untergebracht ist. Hier malt und verkauft er seine Werke und erteilt auch noch Malunterricht. Der ruhige und introvertierte Künstler hat in Managua und Granada Kunst studiert und beschäftigt sich auch mit Keramik und Glasmalerei. Seiner Meinung nach behindern zu viele Regeln die Kreativität des Künstlers und bricht deshalb gern mit all diesen. Er hat national und auch schon international ausgestellt, wie z.B. in Mexiko, Kanada, Finnland,San Marino und Deutschland. Mehr über ihn und seine Werke erfährt man auf der Homepage von “Casa tres mundos”: www.c3mundos.org
24.07.2013 – Granada/Nicaragua - Robert Barberena della Rocha unterhält ebenfalls im Hause von “Casa de los Tres Mundos” ein Gemeinschaftsatelier mit Galerie. Er hat an der Kunstakademie in San José/Costa Rica studiert und kennt ganz Zentralamerika. Viele Jahre arbeitete er u.a. in Panama. Hier im Hause von Casa de los Tres Mundos” hat er eine “Heimat” gefunden, wie er uns erzählte und fühlt sich wohl. Er kann hier in Ruhe malen und ausstellen und gibt auch Unterricht in Zeichnen, Malen und Design. Kein Wunder denken wir, denn hier über dem Haus liegt ein ganz besonderer Charme, der die Kreativität nur so sprudeln lässt. Für unser Projekt malte er ein Bild mit dem Namen “Una Esperanza ala Naturaleza”. Über den sympathischen Künstler kann man auf seiner Homepage unter: www.robertivanbarberena.com nachlesen oder man findet ihn auch auf Facebook unter Robert Barberena.
24.07.2012 – Granada/Nicaragua – Eddy Francisco Mana Flores kam schon im Alter von acht Jahren hierher in die vor über 25 Jahren gegründete Stiftung “Fundation Casa de los Tres Mundos” um hier Malunterricht zu nehmen. Inzwischen erteilt er schon selbst Malunterricht und arbeitet hier wie seine Kollegen Robert und Adán in den gemeinsamen Räumen. Er malte für unser Projekt eine verlorene Stadt, so auch der Name seines Werkes “Ciudad Perdida” – es könnte auch “Atlantis” sein meinte er nur lachend. Er ist hier in Granada geboren und wohnt auch hier. Studiert hat er in Managua am Polytechnikum. Sein Herz gehört allerdings der Malerei, wie er sagt. Mehr über Eddy erfährt man auf Facebook unter: Eddy Francisco Mna Flores
25.07.2013 – Granada/Nicaragua – Hamilton Reyes Mendoza und Roberto Sandino Gonzales sind Graphiker und leiten die Kurse im Graphikstudio “La Sirena” im Haus “Casa de los Tres Mundos” Sie waren am Projekt zwar sehr interessiert, waren aber auch sehr skeptisch, etwas gemaltes auf die Leinwand zu bringen. Ein wenig gut zureden und ihre Neugier hat dann doch gesiegt. Sie bekamen dazu auch noch Unterstützung von Maria Lourdes Gaitán Alvarado und gingen beherzt zur Sache. Man konnte es ihnen regelrecht ansehen, dass das Malen mit fortschreiten des Werks auch zunehmend mehr Spass machte, obwohl es eigentlich nicht ihr “Metier” war. Dennoch entstand dabei ein tolles Bild das sie schlicht “Nicaragua” nannten. Mehr über die jungen Künstler ihre Tätigkeit und ihre Graphikarbeiten erfährt man unter: www.c3mundos.org oder auf Facebook unter: Maria Lourdes Gaitan sowie Hamilton Reyes Mendoza und bei Ezequiel Roberto Gonzalez
25.07.2013 – Granada/Nicaragua – Im Hause der Fundation “Casa de los Tres Mundos” befindet sich auch die kleine Galerie “Antigua Casa de Los Leones” Diese wird betrieben von Sergio Daniel Canudas Estrada, einem mexikanichen Sternekoch, den man in Nicaragua auch aus vielen TV-Kochsendungen kennt. Er betreibt nicht nur die Galerie, sondern malt auch Miniaturen. Neben Miniatur-Modellen stellt er auch seine Miniatur-Bilder aus und verkauft sie weltweit mit Echtheitszertifikat – und das mit Erfolg. Er verwendet die Erlöse aber auch für wohltätige Zwecke, so hat er einem Krankenhaus in der Stadt ein “Glucometer” gespendet. Er verfolgte unser Treiben im Hause “Casa de los Tres Mundos” schon die ganze Zeit und als wir in seine Galerie kamen um diese zu besichtigen, schenkte er uns gleich eines seiner Miniatur-Bilder. Als wir ihn dann über unser Projekt und unsere Aktivitäten aufklärten, wollte auch er mit dabei sein und sich am Projekt beteiligen. Er bemalte zwar nicht unsere große mitgeführte Leinwand, sondern malte ein Bild, dass er mit “Atrapados Pareja Venados” betitelte und er bestand darauf, dass dies ein Beitrag für PanAmericanArte sein soll. Wir haben es gerne angenommen. Seine Aktion kann man nachlesen bei El Euevo Diario”
06.08.2013 – Coronado/Costa Rica – Alberto Calderon Vega ist Kunstprofessor an der “Escuela Casa del Artista” in San José. Seine Malschülerinnen Felicia und Rosemary hatten ihn über unser Projekt informiert und er ist dann auch gleich zu einem gemeinsamen Maltermin in Coronado im Vereinshaus der “Asociatión Barrio Los Cedros” mit gekommen. Er hatte nicht viel Zeit mitgebracht und legte auch gleich los. Wie er uns erzählte, befasst er sich mit Farbpigmenten, worüber man auch in seinem Blog: albertocalderonvegablogspot.com nachlesen kann und das er auch in seinem Bild ausdrücken will. Er verschwand dann auch wieder ganz schnell, da er zur Arbeit musste, ist jedoch ein interessierter Verfolger unseres Projektes geblieben. Mehr über ihn bei Facebook unter Alberto Calderon Vega
06.08.2013 – Coronado/Costa Rica – Felicia Salazar Q. ist auf der Homepage des Kultusministeriums von Costa Rica auf uns aufmerksam geworden. Das Ministerium hat über unser Projekt in den Medien erfahren und nachgefragt, ob sie es auch auf ihrer Seite vorstellen dürfen. So haben sich Felicia gemeldet und auch ihre Freundin Rosemary Mc Dermott D. Sie malen normalerweise zu dritt zusammen in der Malgruppe “Libélulas Doradas”. Da eine “Libelle” arbeiten musste, haben sie deshalb ihren Kunstlehrer Alberto nach Coronado ins Vereinshaus mitgebracht. Es war wichtig für uns, denn der beliebteste TV-Sender Costa Ricas “Canal7″ hatte sich angemeldet um für eine neue Serie Aufnahmen von unserem Projekt zu machen. Felizia erzählte uns nebenbei ganz stolz, dass sie das Studium ihrer Kinder nur durch ihre Malarbeiten finanzieren konnte. Die beiden malten ein wunderschönes Bild mit dem Titel: “Nuestra Tierra” Mehr über die beiden Künstlerinnen und ihre Werke bei Facebook unter:“Las Libélulas Doradas”
06.08.2013 – Coronado/Costa Rica. Den überaus sympathischen Karikaturisten Francisco Munguía Villalta aus Guadelupe haben wir im Internet entdeckt und angeschrieben, ob er sich an unserem Projekt beteiligen möchte. Er ist bis zu diesem Zeitpunkt der erste Künstler, der nicht nur auf unsere Internet-ErAnfrage hin geantwortet hat, sondern dann auch zum Malen gekommen ist. Francisco ist ein vielseitiger und erfolgreicher Künstler. Er malt für Verlage Comics, entwirft Videospiele und hat im Auftrag der Stadt San José auch das bisher größte Wandgemälde Zentralamerikas gemalt, das bisher 300m Länge hat. Er soll aber noch mal 100m dazu malen und lacht dabei. Er und seine Frau, die Hundepsychologin ist, haben 23 Hunde zuhausealles Straßenhunde, um die sie sich kümmern. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Francisco auch bevorzugt Hunde malt. Mit seinem Werk “Perros Zaguates” hat er diese dann auch für unser Projekt auf die Leinwand gebracht. Mehr über diesen talentierten Künstler findet man unter: www.youtube.com/munguiadjpulp oder bei Facebook unter Calcamunguías por Munguía
25.08.2013 – In Panama suchten wir in den Bergen nach etwas Abkühlung und wir fuhren nach Santa Fe. Hier sollten wir auch jemand zum Malen finden, wie uns Einheimische erzählten, da hier viele Künstler leben. Auf dem Grundstück von Anayasni E. Vernaza fanden wir nicht nur einen sicheren und schönen Stellplatz, sondern auch gleich eine Künstlerin dazu. Anayasni hat in Panama Kunst studiert, wie sie uns erzählt und betreibt hier in Santa Fe einen kleinen Kunsthandwerk- Laden. Zusammen mit ihrem Sohn Jean Nicol Alvarado malten sie für unser Projekt ein Bild, dem sie den Namen“Mariposa azul” gaben. Sie bringen in ihrem Werk die wunderschöne Natur Panamas zum Ausdruck. Mehr über die Künstlerin findet man bei Facebook unter: Anayansi Vernaza
26.08.2012- In Santiago/Panama wollten wir kurz einkaufen gehen und uns dann auf die Suche nach weiteren Künstlern machen. Wie aus dem “Nichts” tauchten plötzlich drei Jungs mit Gitarre auf, fröhlich gelaunt und sprachen uns auf dem Parkplatz des Supermarktes auf unser Fahrzeug und unsere Web-Site an. Wir erzählten wie immer unsere “Story”, dann holten sie ihre Zeichnungen und Entwürfe raus. Es dauerte keine drei Minuten, da lag unsere Leinwand schon ausgerollt neben des Eingangs am Supermarktes und die Burschen malten schon darauf los. Zwischendurch nahmen sie ihre Gitarre in die Hand und spielten und sangen dazu. Viele Passanten blieben stehen und schauten den jungen Künstlern über die Schulter oder nahmen selbst die Gitarre und spielten darauf. Cesar Gonzalez ist Kunststudent und brachte den beiden anderen das Malen bei. Moises Lael Sanchez studiert Ingenieurwesen und Albis Rodriguez trägt jeden Morgen die Tageszeitung aus. Die drei Jungs verbringen viel Zeit gemeinsam und machten auch schon gemeinsame Malprojekte. Sie malten dann “De Panama para el Mundo” Mehr über die jungen Künstler ist zu erfahren bei Facebook unter: Albis Rodriguez, Moises Lael Sanchez und Cesar Gonzalez
30.08.2013 – Auf der Isla Perico in Panama City kamen wir in einem Souvenirgeschäft mit einem Verkäufer ins Gespräch. Er hatte ausschließlich Handwerkskunst der “Kuna” im Angebot. Wir stellten ihm unser Projekt vor und fragten ihn, ob er vielleicht einen Kuna-Künstler kennt. Er wollte einen Freund kontaktieren und wir sollten tags darauf wieder zu ihm kommen. Als wir am nächsten Tag wieder bei ihm nachfragten, teilte er uns mit, dass sein Künstlerfreund keine Zeit hat. Er wollte uns aber auch nicht wegschicken und entschloss sich selbst zu malen. Lourdes Herrera vom Nachbarladen hatte unser Gespräch mitbekommen und erklärte sich daraufhin auch bereit mit zu malen. So entstand ein Bild von José E. Robinson G., einem echten “Kuna”, der seine Heimat und eine traditionelle “Mola” malte unterstützt von Lourdes, die eine typische Tracht auf der Leinwand beisteuerte. Mehr über die beiden auf Facebook unter: Joseed Robinson oder Artes Jaden sowie unter Lourdes Herrera
13.09.2013 – In Cartagena/Kolumbien suchten wir die in der historischen Altstadt gelegene “Instutición Universitaria Bellas Artes y Ciencias de Bolivar” auf und fragten uns nach dem Kunstprofessor Carlos Gomez durch. Als wir diesem unser Projekt vorstellten, war dieser auch sofort bereit es seinen Studenten weiter zu geben und wir sollten tags darauf wieder vorbeikommen. Wir organisierten bei der Polizei einen Stellplatz für “Balu” direkt neben der Uni und mitten in der Altstadt für den folgenden Tag. Alles klappte gut und es fanden sich dann 10 Studenten ein, die malen wollten. Spontan verlegten wir den “Malort” von der Uni auf die alte historische Stadtmauer. Dort malten dann Luis Carlos Macott Herazo, Raisa Oliveros Medrano, Kelly del Carmen Herrera Rincón, Socrates Villero Garces, Luis A. Java Mendoza und Jesús David Moreno Zuniga – allesamt Studenten im 4. Jahr ihres Kunststudiums, gemeinsam. Jeder für sich und trotzdem eine Einheit bildend. Während Luis Carlos und Luis A. ihre Werke nicht betitelten, benannte hingegen Raisa ihr Werk mit “VIDA”, Kelly gab den Titel “Paz en mi”, das Werk von Socrates heißt “Redes” und das von Jesús “Pixelandose”Mehr über die Künstler ist zu erfahren auf deren Seiten bei Facebook unter: Louis Charles-la MaravillaRaizha Oliveros ValentineKelly`s HerreraSocrates Villero GarcesLuis Lara und JeShúz David M Zuñiga
13.09.2013 – Parallel zu den älteren Studenten der Institución Universitaria Bellas Artes y Ciencias de Bolivar” malten vier Studenten des 2. Semesters in Cartagena/Kolumbien auf der historischen Stadtmauer. Die Kunststudenten teilten ihren Leinwandanteil in vier Teile und so malten Miguel Eduardo Garcia Sotelo Romero, Lady Diana Viaña Padilla, Laura Mastrascusa Calvo, Andres Mauricio Padilla Bolaños zwar gemeinsam auf einer Leinwand, jedoch individuell und jeder für sich ein . Mehr über die Künstler Facebook: Miguel Garcia Sotelo, Diana Viaña Padilla, Laura Mastrascusa Calvo, Andres Mauricio Padilla Bolaños
25.09.2013 – In Maracaibo/Venezuela durften wir wieder soviel Hilfe erfahren, mit der wir so gar nicht gerechnet hatten. Zunächst wurden wir bei den Barmherzigen Brüdern im Krankenhaus “Hogar Clinical San Rafael” von “Bruder Andrés und Bruder César” herzlichst aufgenommen. Sie zeigten uns auch die Stadt und halfen uns jemand zum Malen zu finden. Im benachbarten “Centro de Bellas Artes Ateneo de Maracaibo” stießen wir nicht nur bei der Direktorin Adriana Vera M. auf Zuspruch. Sofort sagten die Künstler Freddy Aguirre und Jannieris Alvarado los Claveles zu. Tags darauf brachten sie auch noch die Kunststudenten Andry Hernandez Finol und Sonia Karolina Sthormes Gutierrez zum Krankenhaus mit, wo wir dann im Innenhof malen konnten. Sie organisierten auch die Presse. Als sie ankamen brachten sie eine aktuelle Tageszeitung mit, wo schon ein Artikel über unser Projekt veröffentlicht wurde. Sie beteiligen sich mit dem Werk “Correr al mundo”. Mehr über die engagierten venezolanischen Künstler und ihre Arbeiten erfährt man auf Facebook unter: Jannieris Alvarado, Andy Edec Hernandez, Sonikstorms und Fre Aguirre
30.09.2013 – Wir waren zu Gast im “Hospital San Juan de Dios”, einer psychiatrischen Klinik in Merida/Venezuela. Auf Empfehlung von Hermano Andés aus Maracaibo hat uns auch Fr. Carlos Tirado der Generaldirektor der Einrichtung herzlich aufgenommen. Auch dieses Haus wird vom Orden der Barmherzigen Brüder, der uns in Deutschland besser bekannt ist, geführt. Hier wollten wir mit Patienten des Hauses malen. In N.E. fanden wir nicht nur einen begeisterten, sondern zugleich auch einen talentierten Maler. N.E. hatte Ingenieurwesen studiert, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er gerne geometrische Figuren malt. Unterstützt wurde er dabei von der argentinischen Praktikantin Juliana Presa . N.E. gefiel unser Projekt sehr, wie er uns immer wieder wissen lies. Sein Bild nannte er “My picture, you picture, our picture” Danach zeigte er uns seine Sammlung von anderen Werken, die auch schon ausgestellt wurden und er hat auch schon Preis gewonnen, der von einer Pharmafirma ausgelobt wurde. Mehr über Hospital San Juan de Dios de Mérida
01.10.2013 – Auch in Merida/Venezuela fanden wir die Künstlerin Angela Orta Escalona. Sie beendet gerade ihr Kunststudium. Juliana die Praktikantin aus dem Hospital San Juan de Dios, kannte sie und vermittelte uns den ersten Kontakt. “Angie” nahm sich die Zeit und kam mit dem Bus zu dem Krankenhaus, um für PanAmericanArte malen zu können. Für die junge und überaus sympathische Künstlerin war es überhaupt kein Thema lange darüber nachzudenken sich am Projekt zu beteiligen. Sie studierte unsere “Website” und sah die Vielfalt der amerikanischen Künstler und sagte dann auch spontan zu, wie sie uns nachher erzählte. Sie malt gerne abstrakt und ist ein “Fan” von Paul Klee. Ihr Beitrag trägt die gleiche Handschrift wie ihre anderen Bilder, die uns auf ihrer Facebook-Seite schon begeisterten. Mehr über “Angie” unter: Angie Orta Escalona
12. Oktober 2013 – In Villa de Leyva/Kolumbien konnten wir die Künstlerin Alexandra Pérez Jiménez für PanAmericanArte begeistern. Sie unterhält seit acht Jahren eine kleine Galerie mit dem Namen “VITRAL Galerie” im “Centro Comercial Casa Quintero” von Villa de Leyva Hier arbeitet, stellt aus und verkauft die Künstlerin ihre Werke. Hauptsächlich beschäftigt sie sich mit Glasmalerei. Ab und zu arbeitet sie auch mit Acryl und Leinwand dann spielen in ihren Werken Augen und Augenspiele eine große Rolle. Mehr über die Künstlerin, ihre Biografie und ihre Werke findet man auf ihrer Homepage unter: www.alexandraperez.net
14.10.2013 – In Kolumbiens Hauptstadt Bogota trafen wir Jimmy Alejandro Becerra Jaime, seinen Freund Felipe Valencia Lopez und seinen Cousin Sergio Andres Gonzalez Jaime. Wir kennen die Tante von Jimmy, die in Regensburg lebt und als Spanisch Dozentin arbeitet. Sie hat den Jungs, die im Süden der 8 Millionen Metropole leben von unserem Projekt erzählt und dann wollten sie unbedingt mit dabei sein, wenn wir nach Bogota kommen. Sie nahmen drei Tage eine jeweils zweistündige Anfahrt mit dem Bus in Kauf, nur um mitwirken zu können. Wir standen auf dem Gelände des Uni Centro im Norden. Dieser Stadtteil ist weitaus attraktiver und sicherer wie der Süden, wie sie uns erzählten. Jimmy und Felipe haben Grafik studiert, jedoch mangels Mittel ihr Studium abbrechen müssen. Felipe ist nebenbei Tatoo – Künstler. Sonst bietet sich den sympathischen Jungs, wenig Perspektive obwohl sie sehr talentiert sind. Ihre Comic- Figur haben sie sich selbst einfallen lassen Mehr über die Jungs bei Facebook unter: Alejo Bera Line, Felipe Valencia und Sergio Andres Pollo
14.10.2013 – Größer konnte der Kontrast an diesem Tag nicht sein. Dieser drückt sich auch in ihnen Bildern aus. Auf der einen Seite der Leinwand malen Jungs aus den ärmeren Vierteln Bogotas, dann kommt Jaime Ivan Gutierrez V., ein Kunstprofessor, Kunstkritiker und Designer, der gleich um die Ecke vom Uni Centro wohnt und legt sich daneben und malt sein Werk: “Yellow dances on a black table” Etwas skeptisch beäugte man sich aber unser Auftrag war damit voll erfüllt - Brücken bauen und Grenzen überwinden, nicht nur im politischen Sinn. Am Ende waren sie sich etwas näher gekommen und alle hatten ihren Spass daran, mit dabei zu sein. Mehr über den Künstler und Professor bei Facebook unter:Jaime Gutierrez oder im Internet unter Prof. Jaime Gutierrez Lega
17.10.3013 - So ein Glück! – der kolumbianische Künstler Fernando Botero malt für PanAmericanArte. Wie Fernando meint ist er der “glücklichere” im Vergleich zu seinem “großen” Namensvetter. Er kommt auch aus der gleichen Gegend ist jedoch nicht verwandt mit ihm und lacht dabei. Früher sagt er, habe er etwas darunter gelitten, den gleichen Namen wie der berühmte Fernando Botero zu haben, heute hat sich seine Kunst auch ohne den Namen durchgesetzt und er fühlt sich sichtlich wohl hier in Villa de Leyva. Er möchte auch gar nicht reisen oder den Ort verlassen, wie er uns wissen ließ als wir ihn fragten, ob er mal nach Deutschland kommen möchte. Hier kennt ihn jeder, läuft durch die Gassen von Villa de Leyva, wirft allen Frauen die ihm entgegenkommen eine Kusshand zu oder küsst sie und ist glücklich hier zu sein. Er arbeitet einmal wöchentlich mit Kindern und genießt jeden Abend den Sonnenuntergang auf der großen Plaza. Auch hat er sich vor kurzem ein Häuschen gekauft, denn ein deutscher Sammler hat ihm sämtliche Bilder abgekauft. Er ist aber schon wieder fleißig am Arbeiten. Vielleicht weiß man bald nicht mehr wer der berühmtere Botero von beiden ist. Wer ihn und seine Werke sehen will, muss nach Villa de Leyva kommen, den Facebook und Internet will er nicht. Dafür hat er zwei Handy´s, und flirtet ständig in parallelen Telefongesprächen – einfach ein liebenswerter “Filou”
20.10.2013 - Rafael Cárdenas Lozano kam seinen Kollegen Fernando Botero besuchen, gerade als er für unser Projekt malte. Zuerst war er nur neugierig, doch desto mehr wir ihm darüber erzählten, desto mehr brannte er darauf auch für PanAmericanArte zu malen. Er lud uns in sein Atelier ein und zeigte uns seine Werke. Schon am nächsten Tag standen wir mit unserer Leinwand vor seinem Atelier, wo er dann gleichzeitig mit dem Maler Otoniel unsere Leinwand bemalte. Sein abstraktes Werk nannte er: “Angel viajero – El Peregrino”. Rafael macht selbst viele Projekte mit Kindern um sie von Drogen abzuhalten. Außerdem plant er ein Projekt mit Indios, die erst vor kurzem im Dschungel Kolumbiens entdeckt wurden. Dabei geht es darum, dass sie ihre Kultur beibehalten. Mehr über diesen Maler und sozial engagierten Menschen findet man bei Facebook: Rafael Guillermo Cárdenas Lozano
20.10.2013 – Auch Otoniel Velez Higuera hat sein Atelier auch in Villa de Leyva, direkt neben dem Maler Fernando Botero. Auch er beobachtete das Treiben vor den Ateliers und interessierte sich mit zunehmender Dauer für PanAmericanArte. Als er dann nachmittags nach dem Mittagessen wieder kam, fragte er uns, ob er nicht auch eine Taube auf unsere Leinwand malen kann. Tauben malt er besonders gerne, wie er uns wissen lies. Er lebt schon seit 18 Jahren hier im Ort. Er studierte Kunst und war früher in Bogota tätig, wo er auch gerne großflächige Bilder malte. Im Atelier von Rafael malte er dann eine „Paloma con amor“ zeitgleich mit Rafael. Zusammen trugen sie dann ihre Werke zur großen Plaza, auf der wir sämtliche Werke Zentralamerikas, Venezuelas und Kolumbiens ausrollten. Otoniel war dann doch ganz stolz, auch mit dabei zu sein. Im Internet findet man wenig über diesen Künstler. Wie er meint, sollte man bei ihm doch vorbeischauen, wenn man nach Villa de Leyva kommt, es lohnt sich. Dies können wir auch bestätigen. Man findet ihn ebenso wie seinen Kollegen Fernando Botero in seinem Atelier, ganz in der Nähe der großen Plaza.
22.10.2013 – Fred Andrade ist in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Abgesehen davon, dass er ein absoluter Ausnahmekünstler ist. Er hat uns angerufen um für PanAmericanArte zu malen, er hat uns zu sich nach Hause eingeladen und wir konnten bei ihm wohnen und ihn mehrere Tage beim Malen begleiten. Außerdem spricht Fred sehr gut deutsch, wenn auch mit einem leichten schwedischen Akzent. Fred Andrade war 1960 in Rom Olympia Teilnehmer der kolumbianischen Mannschaft im Trampolin springen. Später lebte er bei seinem Bruder im Ruhrgebiet und machte eine Ausbildung zum Maschinenbauer, bevor er an die Universität von Göteburg wechselte und Kunst studierte. Seine ausführliche Vita über seinen künstlerischen Werdegang kann man auf seiner Homepage nachlesen. Jetzt lebt er seit 17 Jahren mit seiner Frau Clara in Villa de Leyva. Für uns malte er ein besonders passendes WerkDie Traumstraße der Welt” Mehr über Fred Andrade auf seiner Homepage: fredandrade.co oder auf Facebook: Fred Andrade Mora
13.11.2013 – In Ibarra/Ecuador haben wir wieder einen wahren Meister seines Faches gefunden. Hans vom Campingplatz “Sommerwind” in Ibarra kannte Nicolás Herrera persönlich und rief ihn an. Schon eine halbe Stunde später standen wir in seinem Museum, dass er eigens für uns an diesem Abend noch einmal aufsperrte. Er führte uns durch sein wundervolles Museum, mit Blick auf die Stadt und zeigte uns sein großzügiges Atelier. Nicolás, der immer gut drauf ist und gerne lacht, lud uns dann für den nächsten Tag zum Malen ein. Er zauberte für PanAmericanArte ein Bild, dass er “Naturaleza Magica” nannte. Wir waren von seinen Werken, die weltweit begehrt sind und seinem Museum total begeistert. Mehr über die Arbeiten, die Person Nicolás Herrera und seine Wirkungsstätten erfährt man auf seiner Homepage: www.nicolasherrera.com oder auf Facebook (Museum): Museo Nicolas Herrera Facebook (Künstler):Nicolas Herrera
17.11.2013 – Ibarra/Ecuador – Das Künstlerehepaar Magdalena Torres und Olmedo Moncayo lernten wir auch über Hans vom Campingplatz Sommerwind kennen. Magdalena und Olmedo betreiben in Ibarra auch das “Cafe Arte”. Wir besuchten die beiden in ihrem Cafe und stellten unser Projekt vor. Zunächst etwas zögerlich, doch mit zunehmender Dauer gefiel Olmedo unser Projekt PanAmericanArte immer besser. Schließlich vereinbarten wir einen Termin für das Wochenende, denn sonntags hatten sie ihren freien Tag, den sie schließlich opferten. Zuhause bei Magdalena und Olmedo wurde den ganzen Sonntag gemalt. Zum ersten Mal, dass für unser Projekt ein Künstlerehepaar malte. Wie sie uns gestanden, war es auch das erste Mal für sie, dass sie ein gemeinsames Werk schufen. Auch ihre Maltechnik genoss Prämierenstatus. In Form einer Monotypie brachten sie “Hombre Arbol” auf die Leinwand. Olmedo hat neben zahlreichen inländischen Ausstellungen auch schon in Paris, New York und in Belgien und Spanien ausgestellt, viele Preise gewonnen und genießt einen hohen Bekanntheitsgrad. Mehr über die Künstler auf ihren Seiten bei Facebook: Olmedo Moncayo und Magdalena Torres
10.12.2013 - Cuenca/Ecuador – Man findet ihn nicht auf Facebook und er hat keine eigene Homepage. Auch lehnt er Handys strikt ab und trotzdem findet man im “Web” viel über Eduardo Segovia. Er ist einer der bedeutendsten Keramiker Ecuadors. Dekoriert mit vielen Preisen und Auszeichnungen. Auch international ist er kein Unbekannter. Man findet seine Werke in vielen Museen Südamerikas aber auch in Kanada und in den USA. In Europa kennt man ihn in den Niederlanden. Auch in Asien hat man inzwischen an seinen Werken gefallen gefunden, wie er uns erzählt. So gingen kürzlich über 2 to seiner Keramiken nach China. Sein Atelier bzw. seine Galerie, mit seinen wunderbaren Arbeiten haben uns total begeistert. Er ist seit Jahrzehnten “Vollblut Keramiker” umso mehr schätzen wir seinen Beitrag zu unserem Projekt “PanAmericanArte”.
11.12.2013 – In Cuenca/Ecuador lernten wir auch den Künstler Boris Ordóñez kennen. Er ist zwar ein viel beschäftigter Mann aber die Gelegenheit für PanAmericanArte zu malen wollte er nicht auslassen. Mit seinem Freund Eduardo Segovia kam er zu uns auf den Campingplatz. Als wir ihm unser Projekt geschildert hatten, nahm er schnell seinen “Timer” in die Hand und verschob etliche Termine. Dann lud er uns zu sich in sein Atelier in seinem Haus hoch über der Stadt ein. Er ist passionierter Künstler, was man ihm während des Malens richtig ansehen konnte. Obwohl schon einige Termine anstanden, lies er mehrere davon platzen, weil er sich nicht von der Leinwand trennen konnte. Die letzten zwanzig Jahre hat er sich mehr um seine fünf Firmen gekümmert, sowie um seine zwei Kirchen. Er ist nämlich auch als Pastor tätig. Außerdem hat er noch eine Familie mit sechs Kindern, wie er uns stolz erzählte. Der Kunst und seiner Passion will er sich künftig wieder mehr widmen. Er hat auch schon wieder Ausstellungen im Ausland geplant. Fast wie früher meinte er, denn da hat er seine Werke weltweit ausgestellt und verkauft. Wir sind auf seinen weiteren künstlerischen Werdegang sehr gespannt, denn bisher war er überall erfolgreich, egal was er anpackte.
24.01.2014 – Brücken bauen und Kulturen verbinden, das ist uns in Lima/Peru wieder gelungen. Wir stellen immer öfter fest, dass die besuchten Künstler sich austauschen und vor und nach unseren Besuchen miteinander Verbindung aufnehmen. Auch Sergio Jesús Silva Cajahuaringa lernten wir so kennen. Wir verabredeten uns zunächst auf der Plaza de las Armas in Lima um ihm über unser Projekt zu berichten. Tags darauf waren wir dann schon in seinem Atelier in El Augustino, einem Bezirk von Lima. Er malte für unser Projekt in Öl und Acryl “Mirada al Pasado”. Sergio ist in Lima geboren und hat dort auch an der renommierten Kunsthochschule studiert. Schon seit 1996 stellt er auch international aus und ist kein Unbekannter in der Kunstszene. U.a. hat er auch in Lausanne, Berlin, Kopenhagen, Jerusalem, Peking und in Algier ausgestellt,um nur einige Stationen neben vielen weiteren zu nennen. In seinen abstrakten Werken finden sich immer wieder Elemente, in denen er sich mit den alten Kulturen Perus auseinandersetzt. Viele seiner Bilder kann man weltweit in Museen die seine Werke angekauft haben bewundern. Mehr über den peruanischen Künstler, seine Werke und seine Ausstellungen findet man auf seiner Homepage unter: www.silvacajahuaringa.com oder auch auf Facebook unter: Sergio Silva Cajahuaringa
24.01.2012 – Eugenio Cohaila Chambe, der in San Juan, dem bevölkerungsreichsten Bezirks Limas wohnt und arbeitet, ist ein Freund von Sergio, der auch schon auf uns wartete, als wir bei Sergio zuhause in seinem Atelier ankamen. Auch er beteiligte sich mit seinem Werk “Vision Telurica” an unserem Projekt. Eugenio, der in Tacna/Peru und in Lima Kunst studierte, hat schon viele nationale Preise gewonnen. Er malt zwar in erster Linie abstrakt mit Acryl und in Öl, doch zwischendurch auch gerne mal gegenständlich, wie er uns erzählte. Viele seiner Werke verkaufen er und seine Frau, die auch Künstlerin ist, in die USA. Seine Bilder konnte man schon in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen betrachten, u.a. in Genf, Manila und in Atlanta, um nur einige zu nennen. Mehr über den “sanften” Maler Eugenio Cohaila und sein Schaffen findet man bei Facebook unter: Eugenio CohailaEugenio oder unter: Cohaila.Blogspot.com
04.02.2014 – Manchmal klappt es auch bei uns mit den Empfehlungen nicht. Unsere war gerade in Kanada und wir wollten in Cusco/Peru unbedingt einen Künstler für unser Projekt gewinnen. Wir streiften einen Tag lang durch die Stadt, von Galerie zu Galerie, bis wir schließlich bei der Universität “Escuela Superior Autonoma de Bellas Artes” anfragten. Die Direktorin verwies uns gleich an einen Professor, der uns etliche Künstler auf einen Zettel notierte. Einige davon markierte er mit Farbe. Diese seien besonders gute Maler, meinte er. Er sollte Recht behalten, denn sein “Favorit” Prof. Marcial Quispe Quispe erklärte sich nach unserem Anruf auch gleich bereit an PanAmericanArte mitzuwirken und das Ergebnis war dann die Bestätigung. Prof. Marcial Quispe Quispe wurde unterstützt von seiner Frau Beronica Delgado Sanchez, die ebenfalls als Künstlerin arbeitet. Der Professor sieht sich als echter Nachfahre der Incas, spricht auch Quechua und und lässt die Mythologie der Incas in seine abstrakten Werke mit einfließen. Er malte für uns ein Bild mit dem Thema, mit dem er sich zur Zeit auseinandersetztEulen. Das Werk, das er schuf heißt auf Quechua “Tucukuna Káwashanku”, was soviel bedeutet wie “Beobachtende Eulen”. Außerdem haben die beiden eine kleine Galerie im Zentrum von Cusco an der Plaza de Armas, Portal de Carnes N°236, wo man seine Werke erwerben kann. Auch in Europa ist er im Juni dieses Jahres mit einer Ausstellung in Wien zu sehen. Mehr über den Künstler bei Facebook: Marcial Quispe Quispe
10.02.2014 – In der schönen Stadt Arequipa/Peru trafen wir den sympathischen Künstler David Villalba Quispe. Er ist ein Freund von Sergio Cajahuaringa und Eugenio Cohaila aus Lima, die ihn uns empfohlen haben. Bei einem gemeinsamen Frühstück im “Balu” erzählte uns David seinen künstlerischen Werdegang, dass er in Arequipa Kunst studiert hat und sein Vater zunächst überhaupt nicht davon begeistert war. Erst nachdem David die ersten Preise für seine Bilder erhielt und das jeweilige Preisgeld weit mehr war als der Monatslohn seines Vaters, wurde seine Tätigkeit auch von ihm akzeptiert. Danach machte er sich auch gleich daran zu malen. Momentan befasst er sich viel mit seiner Familie und seiner Herkunft. David ist ein echter “Aimara”, ein indigener Volksstamm, der schon lange Zeit vor den Inkas die Region besiedelte. Bei seinem Werk “No te muevas” handelt es sich um seinen Onkel, einem einfachen peruanischen Bauern, den er im “Negativ” darstellt. David malte in seiner Anfangszeit mehr gegenständlich. Im Laufe seiner Entwicklung änderte er seinen Stil hin zum “Minimalismus” und zum “Intimismus”, wie er es selbst bezeichnet. Mehr über den Künstler und seine Werke bei Facebook: David Cesar Villalba Quispe
12.02.2014 – Nachdem in Bolivien wegen landesweiter Überschwemmungen der “Notstand” ausgerufen wurde, änderten wir unsere Reiseroute und fuhren zunächst weiter Richtung Chile. Wir machten halt in Tacna/Peru, 40 km vor der chilenischen Grenze. Hier trafen wir den Maler Jaime Cesar Mamani Canaza. Nachdem er uns “seine” Stadt zeigte in der viele seiner Werke im öffentlichen Raum zu finden sind, organisierte er ein Treffen mit der Lokalzeitung “Sin Fronteras”, die tags darauf über unser Projekt berichtete und mit Vertretern der Künstlervereinigung von Tacna. Danach ging er ans Werk und malte am Dach seines Hauses. Sein Gemälde nennt er “Mojinetes de Verano”. Hierbei handelt es sich um die typischen Häuschen der Region. Jaime lebt zwar hauptsächlich von der gegenständlichen Malerei, wie er uns erzählt, doch experimentiert er auch gerne, wie bei “unserem” 82. Werk. Als er fertig war, hatte es Jaime eilig, da er weiter musste nach Arica in Chile, wo ein Auftrag auf ihn wartete. Mehr über Werk und Künstller bei Facebook: Jaime Canaza
18.02.2014 – In Iquique/Chile trafen wir uns mit der Künstlerin Hellen Grimaldi Aguilera. Wieder wurde unser Projekt nahtlos über die Grenze von Peru nach Chile weiterempfohlen. Ganz in unserem Sinne “Brücken bauen, Kulturen verbinden”. Hellen, auch eine Aimara, mit italienischen Wurzeln, ist Autodidaktin und sie befasst sich in ihren Werken mit der Natur ihrer Heimat, wie in ihrem Werk : “De la Cordillera al Mar”. Wasser, das hier im trockenen Norden Chiles spärlich von den kargen Bergen kommt, hinterlässt Rinnen, die im nirgendwo der Wüste versiegen. Ausdruckstarkt bringt sie diese auf die Leinwand. Oft mischt sie auch den Wüstensand in ihre Farben und die Bilder bekommen Struktur. Mehr über die engagierte und vielseitige Künstlerin unter: hellengrimaldi.blogspot.com
28.02.2014 – Chilenische Freunde machten uns auf den Maler Andres Gardeweg Ortuzar aufmerksam und wir machten uns auf nach Valle del Elqui/Chile, wo er mit seiner Familie lebt. Nebenbei liegt in der Gegend auch eines der besten öffentlichen Observatorien und der beste Pisco kommt von dort. Das machte uns die Entscheidung einen größeren Abstecher zu machen noch leichter. Drei Tage blieben wir auf dem Anwesen von Andres im schönen Elqui- Tal. Er malte in seinem Garten das Werk: “Los Limones del Valle Elqui”.Weitere Bilder von ihm konnten wir auch noch in Vicuña bei einer aktuellen Ausstellung des Künstlers und in dem neuen Hotel “Terral” bewundern, die mehrere Werke von ihm angekauft haben. Andres, der in Santiago Kunst studierte, ist Naturliebhaber und setzt sich in seinen Werken mit dieser und mit Menschen auseinander. Mehr über den Künstler auf Facebook: Pinturas Valle de Elqui
01.03.2014 – In Valle del Elqui/Chile kam dann auch die Partnerin von Andres – Evelyn Maturana Piñones auf den Geschmack. Ihr gefiel unser Projekt und wollte dann auch mit dabei sein. Evelyn arbeitet auch als Künstlerin. Neben dem Malen beschäftigt sie sich allerdings in erster Linie mit Webarbeiten. Sie erlernte das traditionelle Handwerk in Valle del Elqui und produziert zuhause auf einem mechanischen Webstuhl moderne Wanddekorationen, die sie mit Produkten der Natur weiter veredelt. Hin und wieder greift sie aber zum Pinsel und lässt sich vom faszinierenden Nachthimmel des Valle del Elqui inspirieren. Auch dabei verbindet sie Tradition und Geschichte der Region mit weiblichen Elementen. Ihr Beitrag für unser Projekt ist ihr Bild, dass sie: “Huaca” (Ser ancestral, palabra diaguita) nennt. Mehr über die Künstlerin und ihre Arbeiten unter: www.cccochiguaz.cl oder auf Facebook unter: Tejidosmanantialdelamonaña
04.03.2014 – Wieder waren es Freunde, die uns bei der Suche nach Künstlern in Chiles Hauptstadt Santiago behilflich waren. Prämiere für uns war dann, dass wir ein Geschwisterpaar fanden, die beide als Künstler tätig sind und einen Beitrag für unser Kunstprojekt beisteuerten. Der jüngste von vier Geschwistern ist Hernan Felipe Lehuedé Merlet. Er, hat Grafik studiert und hat die letzten drei Jahre als Illustrator in Neuseeland gearbeitet, wohin er auch zurück möchte. Erst seit wenigen Monaten ist er wieder in seinem Heimatland Chile. Der Graffiti Künstler besprühte nicht nur unsere Leinwand mit dem Werk: “Sur – ense”, er fand auch noch ein schönes Plätzchen, wo er “Balu” mit einem Baum verzierte. Mehr über Künstler und seine Werke: nham25.wordpress.com und bei Facebook unter: Hernan Felipe Lehuede Merlet
04.03.2014 – Die ältere Schwester von Felipe – Nicole Lehuedé Merlet studierte zunächst Architektur und arbeitete schon auch als Architektin. Doch bald wusste sie, dass die Kunst ihre wirkliche Profession sein sollte. Sie lebt mit ihrem Mann in Santiago de Chile und arbeitet jetzt als Installationskünstlerin. Zur Zeit experimentiert sie an Arbeiten mit Kleidungsstücken und weißer Farbe. Erstmals aber probierte sie es auf unserer Leinwand aus, Kleidungsstücke und weiße Farbe in eine Komposition umzusetzen. Wir finden, es entstand ein interessantes, nicht alltägliches Werk: “Sin titulo”, dass aus dem Rahmen fällt. Mehr über die Künstlerin und ihre Arbeite unter: nicolehuede.wix.com/nicolemarie oder bei Facebook unter: Nicole Lehuedé Merlet
31.03.2014 – In Punta Arenas/Chile, der südlichsten Stadt des Festlandes angekommen, machten wir uns wieder auf die Suche. Im Kulturhaus “Casa Azul” half man uns dann weiter. Es wurde uns die Künstlerin Griselda Bontes Poppovich empfohlen. Sie ist in Punta Arenas geboren und hat kroatische Wurzeln. Schon am nächsten Tag standen wir vor Griselda´s Haus. Eigentlich wollten wir ihr nur kurz unser Projekt vorstellen und einen Maltermin ausmachen, doch sie begann schon nach kurzer Zeit mit ihrem Bleistift auf unserer Leinwand zu skizzieren. In ihren Werken befasst sie sich mit dem Verlust der Identität und Tradition der “Eingeborenen” Feuerlands .Sie erteilt Unterricht in Graphik, Malerei und Gestaltung. Ihre Werke findet man überall in der Stadt und sie hat ihr Land beim internationalen Symposium für “Muralismus” in Argentinien vertreten. Ihren Beitrag für PanAmericanArte nannte sie “Pasado – Presente - Kaweskar” Mehr über die Künstlerin auf ihrer Homepagehttp://griselda.puq.cl oder auf Facebook: Griselda Bontes Poppovich
05.04.2014 – Der südlichste Ort unserer über 2-jährigen Kulturexpedition Ushuaia/Argentinien ist erreicht. Hier trafen wir die Künstlerin Monica Inés Alvarado, die wir über das Internet fanden. Sie ist da geboren, lebt und arbeitet in der südlichsten Stadt des Kontinents und hat außerdem noch Mapuche-Blut in ihren Adern. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Feuerland und deren Ureinwohnern auseinander. Auch betreut sie noch einen an ihr Atelier angrenzenden Wald. Dabei handelt es sich um eine Stiftung, genannt Bosque Yatana , die sie ins Leben gerufen hat. Diese bietet eine vielseitige Plattform für Kunst in der Natur. Für unser Projekt malte sie ein Werk, dass sie “Tierra Arte y Espiritu” nannte. Mehr über ihre Arbeiten und die Künstlerin bei Facebook:              Monica Alvarado Tierra Arte
05.04.2014 – Auch in Ushuaia/Feuerland malte der Künstler Rodrigo Nelson Crespo. Meist arbeitet er gemeinsam mit seinem Freund “Cany” an großen Wandbildern, überall in der Stadt. Auch diesmal malten die beiden zusammen, doch unterschiedlicher können zwei Werke kaum ausfallen. Der “Muralist” Rodrigo hat bolivianische Wurzeln und ist in der Stadt des bekanntesten argentinischen Bieres “Quilmes” geboren. Nach seinem Studium und einigen Jahren in Buenos Aires hat es ihn nach Ushuaia “verschlagen”, wo er sich fern ab von der Hektik der Hauptstadt wohl fühlt, wie er uns erzählte. Seinen Beitrag für unser Projekt PanAmericanArte nennt er: “Angelicamente” Mehr über ihn und seine Werke bei Facebook:            Rodrigo Crespo
05.04.2012 – Ushuaia in “Tierra del fuego” sollte für unser Projekt ein Erfolg werden. Viel dazu beigetragen hat der Künstler Fernando Ariel Soto (Cany). Er wurde uns von Griselda Bontes aus Punta Arenas empfohlen. Als wir ankamen telefonierten wir kurz mit ihm und eine Stunde später waren wir schon bei ihm zuhause. Nicht nur dass er seinen Freund Crespo mit im Projekt involvierte. Er stellte für uns viele weitere wichtige Künstlerkontakte her, organisierte Presse und Fernsehen, war mit seiner Lebensgefährtin Sol ein amüsanter Gastgeber und malte zu guter letzt noch ein außergewöhnliches Werk mit dem Namen “Cadena Alimenticia”, was soviel bedeutet wie Nahrungskette. Der engagierte Künstler ist nicht nur im Stadtgebiet von Ushuaia mit seinen großflächigen Werken zu finden, sondern weit über die Landesgrenzen Argentiniens hinaus bekannt. Mehr über das “Energiebündel” findet man bei Facebook unter: Fernando Ariel Soto
  17.04.2014 – In dem über 3000 km von Ushuaia entfernten Buenos Aires machten wir unseren nächsten kreativen Halt. In Argentinies Hauptstadt fanden wir in dem Künstler Alfredo Guillermo Fernández – Alias Freddy Filete einen echten Filetero. Auch wenn Freddy Filete bescheiden meint seine Malerei sei “nur” ein Handwerk. Die Filete Malerei entstand im Buenos Aires der 1920-iger Jahre. Nur noch wenige Künstler beherrschen die Malerei im Filete porteño Stil und leisten einen wichtigen Beitrag zum erhalt einer Tradition. Deshalb wollen die Fileteros ihre Kunst auch als Weltkulturerbe anerkannt haben. Viele Werke von Freddy Filetes schmücken Plätze und Straßenzüge im schönen San Telmo In seinem Beitrag meint Fredy “America es un solo poncho” Wie Recht er hat. Wie es einem Filetero geziemt, machte er aus PanAmericanArteArte es el pan de America (Die Kunst ist das Brot Amerikas). Mehr über ihn und seine Kunst über Blogspot: www.freddyfilete.blogspot.com oder bei Facebook: Freddy Filete Fernandez  
  18.04.2014 – In Buenos Aires/Argentinien war auch Familientreffen angesagt. Sie alle verfolgten unser Projekt schon seit Beginn unserer Tour. Unter der Regie von Cousine Angeles Arduino entstand ein tolles Werk. Dies ist aber nicht ganz verwunderlich, immerhin arbeitet Angeles als Architektin und Künstlerin. Assistiert wurde ihr dabei von ihrer Tochter Pilar und ihren Söhnen Javier und Gonzalo. Auch Cousine Luz Arduino mit Sohn Enrique und Tochter Sofia beteiligten sich eifrig am Werk, das sie dann “Otonio en Buenos Aires” benannten. Mehr über die Künstlerin unter Blogspot: angelesarduinoilustraciones.blogspot.com oder bei Facebook: Angeles Arduino  
  21.04.2012 – Auch in Buenos Aires/Argentinien besuchten wir den Künstler Guadalupe Hemir Aparricio (Michi) Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Künstler, der sich in seinen Werken viel mit der Inka Kultur auseinander setzt, sondern auch der Mallehrer von Mariana Steiner. Vor über 33 Jahren besuchte sie sein Atelier am Ufer des Rio de la Plata. Hier brachte ihr Michi das “Kunsthandwerk” bei. Auch heute noch wird an gleicher Stelle gemalt und unterrichtet. Michi ist inzwischen über 80 Jahre alt. Da er unser Projekt ganz toll fand aber seine Gesundheit es nicht zu lies für uns zu malen, griff er auf ein älteres Werk von ihm  zurück, dass er uns für unser Projekt überlies. Er betitelte seinen Beitrag mit “Figura en la piedra” Mehr über Michi bei Facebook: La peña del Michi  
  25.04.2014 – Unser erster Künstler in Uruguay ist Fernando Fraga, der in Colonia del Sacramento sein Atelier und seine Galerie “De los Suspiros” in der wohl bekanntesten Strasse Uruguay´s gleichen namens betreibt. Auf der Suche nach einem Künstler besuchten wir seine Galerie und sein Vater Alfredo sagte gleich zu als wir ihm von unserem Projekt erzählten, ohne Fernando vorher überhaupt zu fragen. Er kennt seinen Sohn gut, denn auch er zeigte sich begeistert und malte nicht nur sein Werk “Olivas”, sondern half und unterstützte uns bei der Suche nach weiteren Künstlern und Pressekontakten in Uruguay. Mehr über den sympathischen und beliebten Künstler erfährt man auf seiner Homepage unter : www.fragamaz.com oder auf Facebook unter : Fernando Fraga  
  27.04.2014 – Fernando Fraga vermittelte uns den Kontakt zu unseren nächsten Künstlern in Uruguays Hauptstadt Montevideo. Danach reichte ein kurzes Telefonat mit dem Künstler Gonzalo Mandián. Dieser kam auch gleich zu unserem Stellplatz vor dem Ibis-Hotel direkt am Ufer des  Rio de la Plata um den Ablauf zu besprechen. Die Frage ob, vielleicht oder gar nicht stellte sich nicht mehr. Er holte uns tags darauf ab und wir fuhren zu seinem Atelier. Dort wartete bereits sein Bruder Frederico, der auch malen wollte. Zuerst bewunderten wir ihre Werke, danach wurde auch gleich gemalt. Der Künstler Gonzalo Mandian ist nicht nur Maler, sondern auch Musiker. Mit seinem Werk: “Skull” beteiligt er sich an unserem Projekt. Mehr über den Künstler auf Facebook unter: Gonzalo Mandian
  27.04.2014 – Unser zweiter Künstler in Montevideo, der sich an unserem Projekt beteiligen wollte war Federico Mandián Mauri. Über seinen Bruder erfuhr er, dass wir in der Stadt sind. Auch er ist Maler und Musiker. Bereits in der Galerie von Fernando Fraga konnten wir einige Werke von ihm bewundern. Seine Passion ist mehr die naive Malerei. Es war schön den beiden Brüdern zu zu sehen, den unterschiedlicher in Stil, Einsatz der Farbe und der Technik können Künstler kaum sein. Federico schuf ein Werk das er “Multitud 465″ nannte. Beide malten bis zum Einbruch der Dunkelheit im Freien. Da sie ihre Werke nicht vollenden konnten, brachten sie uns die Leinwände erst am nächsten Tag zurück. Ein toller Service! Mehr über den Künstler Federico Mandian  auf seiner Homepage unter : www.federicomauri.com oder bei Facebook unter: Federico Mandian   
  04.05.2014 –  In Maldonado/Punta del Este trafen wir dann die nächste Künstlerin aus Uruguay. Dra. Natalia Tejera erwartete uns bereits in ihrem Atelier, als wir in der Innenstadt von Maldonado ankamen. Seit über fünf Jahren geht die promovierte Juristin der professionellen Malerei nach. An ihrer Türe ist noch das Schild ihrer Rechtsanwaltskanzlei, deren Räume jetzt zum Atelier und zur Galerie umfunktioniert wurden. Es ist aber nicht verwunderlich, dass sich  Dra. Natalia Tejera letztendlich der Malerei verschrieben hat, denn sie hat es im Blut. Ihr Vater Angel Tejera war einer der berühmtesten Maler Uruguays und diese Gene hat sie geerbt. Mit ihrem figurativen Werk: “Marina Costa Uruguay – Faro Jose Ignacio” beteiligt sie sich am PanAmericanArte Projekt. Mehr über Künstlerin und ihre Galerie findet man auf ihrer Homepage unter: www.fineartamerica.com oder bei Facebook: Natalia Tejera  
  04.05.2014 – Alvaro Rovira, der Lebensgefährte von Dra.Natalia Tejera stellte auch in ihrer Galerie in Maldonado/Punta del Este aus, wollte sich aber ursprünglich nicht an unserem Projekt beteiligen. Erst als er die Bilddokumentation unseres Projektes sah, die wir ihnen zeigten und ihnen das Projekt weiter vorstellten, konnte auch er sich nicht mehr zurückhalten. Kurz nachdem Natalia zu malen begann, setzte auch er den Pinsel an und malte das Werk: “Marina Costa Uruguay – Punta del Este” Am Schluss war er ganz froh und stolz darauf, sich doch mit einem Werk an unserem Projekt beteiligt zu haben. Mehr nachzulesen über den Künstler Alvaro Rovira gibt es bei Facebook unter : Alvaro Rovira   
23.05.2014 –  Unser 100. Werk entstand in Salta/Argentinien. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir in einem Hotel in Catchi zufällig Bilder der Künstlerin Veronica Garcia. Wir recherchierten im Internet und konnten so mit ihr in Kontakt kommen. Sie erklärte sich auch gleich bereit dazu unser Projekt zu unterstützen. In Salta angekommen, besuchten wir sie in ihrem Atelier. Sie ist eine Künstlerin, die sich auf den Minimalismus spezialisiert hat. Außerdem ist sie Perfektionistin. Bis ins Detail musste alles stimmen, so dass sich ihr Werk “Adobe” immer wieder veränderte. Sie ist eine engagierte Künstlerin, die neben vielen Ausstellungen auch Werke für Werbefilme produziert. So gestaltete sie für einen internationalen Werbefilm von “Fernet Branca”einen großen künstlerischen Beitrag. Ihr gefiel auch, dass sie das 100. Werk unseres Projektes beisteuern konnte. Mehr über die argentinische Malerin bei Facebook unter: Veronica Garcia/Página de artista  
  11.06.2014 – In der Hauptstadt Boliviens in Sucre gibt es nur wenige frei schaffende Künstler. So waren wir begeistert als wir die Galerie eines Künstlers in der Nähe der Plaza 17. de Mayo betraten und dieser auch gleich zusagte. Leider hat er uns dann am nächsten Tag am vereinbarten Treffpunkt mit unserer Leinwand und den Farben sitzen gelassen und war auch nicht mehr erreichbar. Meistens kommt aber was besseres nach – und so war es dann auch. Direkt vom Treffpunkt, wo wir vergebens warteten fuhren wir zum Kulturzentrum in Mitten der Stadt. Dort bekamen wir die Telefonnummer der Künstlerin Consuelo Sanz. Sie meinte nur, dass sie erst zur Demo müsste, danach aber würde sie malen. Und so war es auch. Nach der “Marcha” kam sie direkt zu unserem Stellplatz am Parkplatz des Hotels Austria und malte mit Begeisterung ihr Werk: “Hilos de Ilusión”. Wir hatten viel Spass mit der fröhlichen Künstlerin, die neben ihrer Malerei auch noch als Dozentin an der Kunsthochschule arbeitet. Mehr über sie bei Facebook: Consuelo Sanz
  14.06.2014 –  In Oruro/Bolivien trafen wir den Künstler Wilson Zambrana Delgado. Er wurde uns von unseren Freunden in Ushuaia empfohlen und wir standen schon längere Zeit miteinander in Kontakt. Als wir ihm unseren Stellplatz in Oruro mitteilten kam Wilson sofort vorbei. Er hatte auch schon eine Idee, was er malen wollte. Auf dem Weg zu seinem Atelier sammelten wir noch einen Journalisten der Tageszeitung auf, den er organisiert hatte und der tags darauf einen Artikel über unsere Aktion in der “La Patria” brachte. Danach hing er mir einen Poncho um, setzte mir eine landestypische Wollmütze und einen Hut auf den Kopf und porträtierte mich. Er nannte sein Werk: “Intercultural” Wilson Zambrana Delgado ist frei schaffender Künstler und man kann seine Werke auf internationalen Ausstellungen bewundern. Außerdem war er mehrere Jahre Vorsitzender des Künstlerverbandes des Bezirks Oruro. Mehr über den Künstler findet man bei Facebook unter: Wilson Zambrana Delgado oder im Internet unter: http://wilson-zambrana.artelista.com
  21.06.2014 – In Tiwanaku/Bolivien trafen wir gleich drei Künstler, die gemeinsam für unser Projekt malten. Eine davon war die Künstlerin Ruth Piza. Wir hatten schon Monate vorher Kontakt mit ihrem Ehemann Willy Eduardo Cortez Hemgler, dessen Zusage wir schon lange hatten. Seine Frau, die auch Malerin ist musste erst überzeugt werden, was sich aber als nicht schwierig darstellte. Nachdem sie die Bilder unseres Projektes in echt gesehen hatte, begann sie auch gleich mit ihrem Werk: “Hermanas Andinas”. Ruth kommt aus LaPaz. Sie ist auch Keramikerin und als solche treibt es sie immer wieder aufs Land, wo sie den Indios Keramik- und  Malunterricht erteilt. Mehr über die Künstlerin und ihre Arbeiten im Internet unter: www.ruthpiza.boliviafull.com sowie bei Facebook: Ruth Piza Mancilla  
  21.06.2014 – Das Treffen in Tiwanaku/Bolivien organisierte der Künstler Willy Eduardo Cortez Hemgler Das hatte auch seinen Grund, den Willy, seine Frau Ruth und sein Freund Jorge kamen zum Neujahrsfest der Aimaras, das hier in den heiligen Stätten von Tiwanaku alljährlich zur Sonnwende gefeiert wird. Neben tausenden von Aimaras gingen auch wir nach der Malaktion gemeinsam zur “Puerto del Sol”, um den Sonnenaufgang zu erwarten. Willy, der neben Architektur, Design und Kunst studiert hat, befasst sich mit der Ordnungszahl 0,46666. Diese beschreibt das Verhältnis  der Proportionen ählich des “Goldenen Schnitt”, so wie ihn die Indiovölker über Jahrtausende sahen, bevor die Spanier nach Südamerika kamen. Willy sagt, dieser beruht auf Naturbeobachtungen und ist viel harmonischer und verursacht weniger Stress. Darüber hat er auch ein Buch geschrieben. Es wundert dann nicht weiter, dass er das Sonnentor für uns malte und er sein Werk: “Tiwanaku 0,46666″ nannte. Mehr über diesen interessanten und vielseitigen Künstler auf seiner Homepage unter: www.tiwanaku0,4666.boliviafull.com oder bei Facebook unter: Willy Eduardo Cortez Hemgler oder unter  boliviafull.com
  21.06.2014 – Mit im Bunde in Tiwanaku/Bolivien war auch der Künstler Jorge Alcoreza Calderón. Mit seinen Freunden Willy und Ruth kam auch er zum Neujahrsfest der Aimara hierher. Spontan hat er sich dann entschieden auch am PanAmericanArte – Projekt mitzuwirken. Natürlich wurde er vom Engagement seiner Freunde motiviert. Sein Beitrag zeigt den Hausberg von La Paz und heißt “Illimani con las Animas” Jorge wohnt und arbeitet als Künstler in La Paz, kommt aber ursprünglich aus Copacabana, der Stadt am Titicacasee. Viele seiner Arbeiten als Muralist kann man in  den Straßen von La Paz vorfinden. Der vielseitige Künstler hat sich auch als Fotograf in La Paz einen Namen gemacht. Mehr über Jorge Alcoreza im Internet unter: jorgealcoreza.blogspot.com oder auf Facebook: Jorge Alcoreza  
  12. 07.2014 – Auch in unserer nächsten Station in Asunción/Paraguay organisierten sich gleich drei Künstler um gemeinsam für uns zu malen. Juan de Dios Valdez Barboza ist einer davon. Er hat an der Kunstakademie in Asunción studiert und arbeitet seither als freischaffender Künstler. In seinen Werken präferiert er traditionelle Motive, wie auch in seinem Beitrag für PanAmericanArte. Dafür malte er ein Bild das er “Mercado 4″ taufte und auch einen der bekanntesten und traditionellen Märkte in Asuncións historischer Altstadt zeigt. Juan muss Vielseitigkeit beweisen,da er eine Familie zu ernähren hat. Deshalb arbeitet er auch als Portraitist. Mehr über den vielseitigen Maler bei Facebook unter: Juan De Dios Valdez  
  12.07.2014 – Auch im Bunde der “Drei” in Asunción/Paraguay malte der Künstler Emilio Cutillo. Er war Studienkollege von Juan und als dieser ihm von unserem Projekt erzählte, kam er mit ihm gleich mit und schuf sein Werk, dass er “El Momento” taufte. Er malt immer spontan und hielt auch gleich den Augenblick unserer Anwesenheit fest. Er ist ein fleißiger Maler, der die Ölmalerei bevorzugt, muss aber nebenbei noch “jobben” um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wie er uns erzählte, da die Vermarktung von Kunst in Asunción ziemlich schwierig ist. Mehr über den Künstler und seine Werke auf Facebook: Emilio Cutillo   
  12.07.2014 – Asunción/Paraguay. Der Künstler Federico Caballero war eine Empfehlung unseres Reisefreundes Juanqui Pane, der hier lebt und als Jurist arbeitet. Nachdem wir ihn zuhause besuchten und ihm unser Projekt vorstellten, war uns seine Begeisterung sicher. Er organisierte dann alles weitere, dass wir im historischen Zentrum von Asunción mit ihm und zwei weiteren Künstlern malen konnten. Federico arbeitet auch als Portraitist. Er ist sehr sozialkritisch, was er auch in seinen Werken zum Ausdruck bringt. Für uns malte er das Bild: “Fobia al espacio publico” Darin beschreibt er die Angst der Paraguayer sich in öffentlichen Räumen zu bewegen. Mehr über ihn und sein Schaffen auf seiner Homepage unter: www.fedecaballero.com  oder bei Facebook unter: Federico Caballero Mora  
  22.07.2014 – In Piracicaba/Brasilien trafen wir im Atelier von Marcelo Romani Borges de Araujo die Künstlerin Laura Goncales Pezzoto. Sie malt seit über 20 Jahren und ist Malschülerin von Marcelo. Eigentlich wollte sie nur einige Malstunden nehmen, aber nach kurzem Überlegen hat sie sich entschlossen auch am Projekt PanAmericanArte mitwirken,was wir ganz toll fanden. Mutig an der Seite und doch ein wenig im “Schatten” ihres Meisters schuf sie ihr abstraktes Werk das sie: “Ritmo Brasileiro” nannte. Ein deutlicher Beweis dafür, dass sie viel gelernt hat.  Mehr über die Künstlerin auf Facebook unter :Laura Pezzoto  
  22.07.2014 – Piracicaba/Brasilien. Den Künstler Marcelo Romani Borges de Araujo haben wir im Internet gefunden und ihn kontaktiert. Es hat nicht lange gedauert, bis wir auf unsere Anfrage eine Antwort und eine Einladung erhielten und schon wenige Tage später standen wir mit unserem “Balu” vor seiner Haustüre. Wir besichtigten seine Galerie und sein Atelier und machten einen Termin für den nächsten Tag aus, da gerade seine Malschüler eintrafen. Da aber Laura mitwirken und die anderen zuschauen wollten, legte sich Marcelo auch gleich ins Zeug und und begann mit seinem Werk “Cristo Redentor Rio de Janeiro”. Malen liegt ihm im Blut. Sein Vater ist auch bekannter Maler und Direktor der Pinakothek in Piracicaba. Marcelo bevorzugt Acryl und malt am liebsten Landschaften. Viele seiner Werke verkauft er bereits im Entstehungsprozess, den er laufend in Facebook dokumentiert. Mit Fertigstellung sind viele seiner Werke schon verkauft. Mehr über den Künstler natürlich auf Facebook unter:  Marcelo Romani Borges de Araujo
  30.07.2014 – In Paraty/Brasilien einem UNESCO Weltkulturerbe schlenderten wir durch die historische Altstadt, wo sich viele Künstler mit ihren Ateliers und Galerien niedergelassen haben. Unter anderem kamen wir auch in das “Atelier José Andreas”. Wir hatten uns noch nicht festgelegt aber auf unseren Spaziergängen in Paraty lief uns immer wieder der Künstler José Andrea de Almeida über den Weg. Es sollte also er sein, der für hier für unser Projekt malt. So war es dann auch. José lud uns in sein Atelier ein und nahm sich Zeit für sein Werk: “O encontro” Er stammt aus Rio und lebte lange Zeit direkt an der Copacabana, also ein echter “Carioca”. Sein Atelier hier in Paraty hat er seit über 10 Jahren. Er setzt sich in seinen Werken mit dem Schicksal der deportierten Sklaven auseinander und schafft dabei ganze Serien von Aquarellen, die er demnächst in einer Vernissage in Toulouse/Frankreich ausstellt. Außerdem ist er noch Musiker und spielt Kontrabass und man trifft ihn am Wochenende im Cafe Paraty an, wo er spielt .Mehr über den vielseitigen Künstler auf seiner Homepage unter: www.atelierjoseandreas.com.br  oder auf Facebook unter: José Andrea de Almeida
  30.07.2014 – Paraty/Brasilien Im Atelier von Aecio Sarti trafen wir Daniel, den Sohn des Künstlers an. Wir offerierten ihm unser Projekt und es gefiel ihm sehr gut. Das hieß aber noch nicht, dass sein Vater Aecio malt, meinte er. Dieser lebt und arbeitet auf einer kleinen Insel, in einem 150 Seelen Fischerdorf, ca. 2,5 Bootsstunden von Paraty entfernt. Er werde es ihm unterbreiten, dann werden wir schon sehen, ob er von seiner Insel runter kommt, meinte der sympathische Daniel. Wir sollten am nächsten Tag noch einmal vorbeikommen. Pünktlich waren wir da und lächelnd verkündete Daniel, dass sein Vater malen wird, allerdings erst in ein paar Tagen. Wir wollten ihn aber auf unserer Leinwand haben, denn seine Werke überzeugten uns. Deshalb blieben wir noch einige Tage in Paraty, bis Aecio in sein Atelier kam. Dann ging es ganz schnell. Ich durfte wieder Model stehen und er malte in seinem unverkennbaren Stil ein “Double” von mir und ganz ohne Assistenten, bemerkte er. Zwischendurch hatte er auch noch Zeit, die vielen Besucher seiner Galerie zu unterhalten. Sein Werk nannte er “Cacos”, was soviel “Stückchen von etwas” bedeutet. Mehr über den erfolgreichen Künstler auf seiner Homepage unter: www.aeciosarti.com  oder auf Facebook unter: Atelier Aecio Sarti  
  10.08.2014 – Santo André Bahia ist der Ort, an dem unser “Winner-Team” während der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien untergebracht war. Ganz in der Nähe der Hotelanlage haben die beiden Rasta-Künstler Betinho Cruz und Mazinho Borges ihr “Ateliê Tribal Ferro” Hier arbeiten sie, stellen aus und geben auch Musikunterricht. Betinho hat außerdem noch eine Galerie in Stockholm. Mit Hilfe unserer neuen Freunde Adriana und Pancho, auf deren paradiesischem Grundstück wir direkt am Strand stehen durften, wurde der Kontakt hergestellt und dann an der fast menschenleeren Bahia Santo André gemalt. Unterstützt wurden die Beiden von ihrer Freundin Vera Holzer aus Niederösterreich. Es wundert nicht weiter, wenn ihr Bild dann auch “Santo André” heißt. Der Tag wurde zu einem “Event” am Strand, wobei alle sehr viel Spass hatten. Mehr über die Künstler und ihre Arbeiten bei Facebook unter Betinho Cruz und Mazinho Borges oder auf ihrer Atelierseite bei Facebook unter Ateliê Tribal Ferro
  14.08.2014 – In Ilhéus/Brasilien trafen wir den Künstler Clovis Marcio Caldeira Loureiro. Kontakt hatten wir schon Wochen zuvor über Facebook. Wir holten ihn zuhause ab und er hatte drei Tage lang das schönste Atelier, das man sich vorstellen kann. Direkt am herrlichen Sandstrand unter Palmen standen wir mit unserem Fahrzeug , daneben ein großer Tisch, überdacht mit Palmenwedeln. In der Nähe gab es auch eine kleine Bar und trotzdem hatten wir idyllische Ruhe, nur der Wind und das Meeresrauschen. Hier fühlte er sich wohl und malte sein Werk “Magnifico”. Clovis Loreiro interessiert sich seit seiner Kindheit für alte persische Kunst und malt seit seinem 12. Lebensjahr. Erst vor einem halben Jahr hat er beschlossen, seine Werke öffentlich zu präsentieren. Prompt stellte sich der Erfolg ein und hatte inzwischen schon Ausstellungen in Japan und in Dubai. Auch hat er Anfragen der italienischen Modebranche, die an seinen Motiven interessiert sind. Mehr über den Künstler und seine Werke bei Facebook unter: Clovis Loureiro  
  17.08.2014- Kaum in  Salvador de Bahia/Brasilien angekommen, stand die Künstlerin Vivian d´Utra de Vargas mit einem großen Palmenwedel in der Hand vor unserem “Balu und erkundigte sich nach unserem Projekt. Als wir ihr alles geschildert hatten, fragte sie, ob sie nicht für uns malen dürfe, schließlich ist sie auch Malerin und sie habe auch Kunst studiert. Auch kann sie schon etliche Ausstellungen vorweisen. Gleich führte sie uns in ihr nahegelegenes Atelier und zeigte uns ihre Werke. Sie sollte es dann sein, die des letzte freie Stück unserer Leinwand bemalt. Mit dem 115. Werk bildet sie den Abschluss unseres Projektes. Es wurde aber keine gewöhnliche “Malsession”, den Vivian organisierte Musik und mehrere Sänger und lud kurzerhand Leute ein, dass der Abschluss zu einem “Event” wurde. Es wurde gesungen und getanzt und  Vivian malte im Hintergrund zur Musik auf der Bühne ihr Werk: “Fim, l´o recomeco de algo novo”, was soviel bedeutet wie “Das Ende ist der Anfang zu etwas Neuem”  Ein würdiger Abschluss. Mehr über die junge engagierte Künstlerin auf Facebook unter: Vivian d´ Utra   
Danke! – Thank you! – Gracias! – Obrigado!


Implementation by the participating artists and the message: On our entire trip we always took along several canvases, each 10 m long and 1,60 m high. Furthermore  we took along a variety of acrylic paint, provided/sponsored by the Swiss paint manufacturer Lascaux, as well as brushes, scrapers, spatulas, roles and other tools. The part of the artists was to bring out their creativity on the canvas. There were no guidelines, it was up to the artist to paint either abstract or representational.
What we not accepted was of course any violence glorifying or racialist seeming „art“ on our canvas. But we had not a single time to intervene, which speaks for itself.
The original idea was to somewhat guide the artist using a pencil. This did not work at all. The same is true for trying to hide the previous painted works of art from the the artist at work. So we soon refrained from trying to do this. The artist were curious to see the paintings of their „predecessors“. All canvases together proof that we succeeded in uniting the diversity of the different cultures in one picture. Artists of different cultures, poor and rich people, indigenous people from North-, Central- and South America, artists with physical handicaps, children as well as hobby artists eventually contributed to the success of our border crossing project.
We are very pleased to realize that artists of different countries, who participated in our project got and still get in touch with each other. They formed networks, exchange experiences and meet at exhibitions and other events.
You could say: Mission accomplished. A small but never the less important contribution to international understanding has been achieved. But we want more. By selling the works of art, we want to further contribute to a better world, e.g. not only ideally but also material.


Ejecución de la idea del proyecto y nuestro mensaje: Para la realización de este proyecto el fabricante de colores acrílicos „Lascaux“ nos donó una amplia gama de pinturas, las que siempre llevamos con nosotros. Junto con varios rollos de lienzo de 10 mts de largo por 1,60 metros de ancho, pinceles, espátulas, rodillos y otros materiales que fué nuestro aporte.
Los artistas solo tenian que plasmar su creatividad sobre el lienzo. No había ninguna restriccion tematica. Lo  único que no aceptamos sobre nuestros lienzos era la expreción del rasismo o crueldad. Nos parecio muy positivo que al respecto nunca tuvimos que intervenir.
Originalmente habiamos pensado dar un tipo de guía con un trazo de lapiz, pero esto no funcionó, igual que el cubrir las obras anteriores para que el artista de turno no fuese influenciado. Muy pronto dejamos estos propositos, pues los artistas estaban muy curiosos por ver la obra de los pintores anteriores y por poder demostrar libremente al mundo su propia forma de expresarse.
Este lienzo demuestra que hemos logrado unir la diversidad de culturas y artistas pertenecientes a diferentes nacionalidades. Pobres y ricos, pueblos indigenas de Norte, Central y Sudamerica, artistas con capacidades especiales, niños y aficionados han aportado con gran entusiasmo para el exito de este proyecto.
Lo que nos llena con orgullo es que podemos observar que los artistas de los distintos países ya han tomado contacto entre si e intercambian ideas, se visitan y organizan exposiciones en conjunto.
„Misión cumplida!“ se podria decir. Logramos de esta forma una pequeña contribución para hermanar a los pueblos de latinoamericanos y norteamericanos. Con la venta de las obras, queremos aportar para un mundo mejor, no solo idealmente, sino tambien en forma fisica y material.


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